Stiller Protest: Am Ort der Katastrophe fordern Demonstranten die Aufklärung des Geschehens. Foto: Imago//Chris Jung

Nach der Halloween-Massenpanik in Seoul mit mehr als 150 Toten wächst die Wut auf die Politik. Es ist nicht die erste solche Tragödie.

Als Jun Choi seine Fotos vom Wochenende betrachtet, hat er einen Kloß im Hals. Nach kurzem Zögern drückte er an seiner Kamera die Lösch-Taste. Hunderte junge Menschen hatte der Fotograf bei den Halloween-Feiern in Seoul abgelichtet. „Die Leute sahen lustig und glücklich aus“, sagt Jun. Ein Graf Dracula war dabei, eine Hexe, ein Superman. Endlich, nach zweieinhalb Jahren Pandemie, konnten sie wieder ausgelassen feiern.

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