Nach dem Rücktritt des Landtagsvizepräsidenten im Zuge des Hakenkreuz-Skandals ist der Platz frei. Ob er nachbesetzt werden soll, darüber herrscht es Uneinigkeit.
Der Hakenkreuz-Skandal im Stuttgarter Landtag führt nach der Sommerpause zu weiteren Diskussionen. Am Dienstag wird sich das Präsidium des Landtags mit dem Thema beschäftigen. Dabei geht es um die Frage, wie Abstimmungen künftig ausgezählt werden sollen – und ob die Position des zurückgetretenen Landtagsvizepräsidenten Daniel Born (inzwischen fraktionslos) neu besetzt werden soll.FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke vertritt eine klare Haltung. „Ich glaube, wir würden es auch fünf Monate mit zwei Präsidenten schaffen“, sagte er am Freitag. Er halte es für klug, das Geld des Steuerzahlers – für Dienstwagen und höhere Diäten – an der Stelle zu sparen.
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