Die Jugendkammer war der Ansicht, dass angesichts dieser Tat für den Angeklagten eine Bewährungsstrafe nicht infrage kommt. Foto: Roberto Bulgrin

Weil er einen 25-Jährigen attackiert und verletzt hat, wurde ein zur Tatzeit 19-Jähriger zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er hatte seinen Kontrahenten mit einem Cutter-Messer schwer verletzt.

Die Vorsitzende Richterin erklärte in ihrer Urteilsbegründung, dass das Gericht den jungen Mann des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung für schuldig hält. Eine Tötungsabsicht konnte die 4. Große Strafkammer (Jugendkammer) des Landgerichts Stuttgart dem Angeklagten nicht nachweisen. Allerdings gelangte sie zu der Überzeugung, dass der damals 19-Jährige den Tod seines Opfers billigend in Kauf genommen hat. Eine zweijährige Bewährungsstrafe, wie von der Verteidigung gefordert, komme nicht in Frage. Die Staatsanwaltschaft hatte fünfeinhalb Jahre Gefängnis gefordert.

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