Aus alten Milchtüten haben die Schüler lustige Einhörner gebastelt. Foto: oh - oh

Wer aus ausgedienten Materialien etwas wertvolles Neues macht, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Wie’s geht, verraten Schüler der Denkendorfer Albert-Schweitzer-Schule anlässlich des EZ-Projekts „Zeitung in der Schule“.

DenkendorfUpcycling, Downcycling, Recycling – wer hat davon schon mal gehört? Die Viertklässler der Albert-Schweitzer-Schule in Denkendorf haben diesen kleinen Beitrag zum Umweltschutz im Kunstunterricht kennengelernt. Das Wort Upcycling kommt aus dem Englischen – „up“ heißt dort „nach oben“. Upcycling bedeutet, dass aus Abfallprodukten oder eigentlich nutzlosen Materialien, die normalerweise im Müll landen, neue Gegenstände hergestellt werden. Das ist genau das Ge­genteil von Downcycling, bei dem unbrauchbar gewordene Materialien in ihre stofflichen Bausteine zerlegt und wiederaufbereitet werden, wobei sie an Qualität verlieren.

Beim Upcycling erfahren ausgediente Gegenstände eine Aufwertung – sie werden in wertvollere Gebrauchtwaren verwandelt. Unsere Kunstlehrerin Tabea Keller hat uns gezeigt, was man alles aus Abfallprodukten machen kann. Wir haben aus alten Milchtüten lustige Kühe, Monster oder Einhörner gebastelt. Aus Milchtüten kann man sogar hübsche Geldbeutel herstellen und aus alten Landkarten kleine Kosmetiktaschen. Unsere Glastüren in der Schule haben wir mit Mobiles dekoriert , die wir aus den Böden von Plastikflaschen geschnitten haben. Flaschenböden haben wir mit Gips gefüllt und nach dem Trocknen hübsch bemalt oder verziert. Papiertücher wurden schön bemalt und aufgehängt. Das war sehr cool, und großen Spaß gemacht hat es sowieso. Wer Lust hat, es auch mal mit Upcycling zu versuchen, schaut einfach im Internet nach. Da gibt es viele tolle Anleitungen und Tipps unter dem Stichwort „Upcycling“.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: