Bringt es neue Gäste oder trübt es die Aussichten für „Steiner am Fluss“? So soll sich der Neubau auf dem Bruckenwasen aus dem Blickwinkel vom Lokal in Richtung Plochinger Kopf präsentieren. Foto: Zimmermann/Illustration: Stadt Plochingen

Nachdem der Investor das geplante Punkthaus auf dem Plochinger Bruckenwasen um ein Stockwerk heruntergestutzt hatte, hat der Gemeinderat jetzt mit breiter Mehrheit grünes Licht für das umstrittene Bauprojekt gegeben.

Plochingen - Vom Grundriss her quadratisch, vielleicht praktisch, aber auf gar keinen Fall gut: Mit dieser Überzeugung waren zahlreiche Kritiker, allen voran die Väter der Landesgartenschau 1998 um Altbürgermeister Eugen Beck, gegen die Pläne für ein siebenstöckiges Punkthaus auf dem Bruckenwasen Sturm gelaufen. Nachdem die r:con Gesellschaft für Projektentwicklung und -steuerung mit Sitz in Egelsbach dann auf das Penthouse-Geschoss verzichtet und die Fassade etwas besser gegliedert hatte, hat der Gemeinderat jetzt ein gutes Jahr und einen Entwurf später den Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan gefasst. Klaus Hink (fraktionslos), Harald Schmidt (ULP) und Lorenz Moser (OGL) konnten sich bis zum Schluss nicht mit den 18 Eigentumswohnungen auf nunmehr sechs Stockwerken über einer Tiefgarage anfreunden. Irene Blümlein (ULP) enthielt sich der Stimme.

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