Felder und Kleingärten würden durch den neuen Tunnel wohl beeinträchtigt. Foto: Werner Kuhnle

Vom Großprojekt Nordostring würden Kornwestheimer (Kreis Ludwigsburg) benachteiligt, findet Hans-Otto Härle. Der Jäger erwartet auch bei einer unterirdischen Variante schlimme Folge für die Natur und die Naherholung der Einwohner.

„Für das Projekt wird geworben wie früher für Persil.“ Hans-Otto Härle stoßen die Pläne für einen „grünen Auto-Tunnel“ zwischen Kornwestheim und Fellbach sauer auf. Die Kampagne, getragen von mehreren Unternehmen wie Mercedes, Mahle, Lapp, Stihl und Trumpf und initiiert von Unternehmer Rüdiger Stihl, wirbt für eine unterirdische Alternative zum viel diskutierten Nordostring. Bereits vor Jahren hatte Stihl die Idee ins Gespräch gebracht, nun will er das Projekt eines 10,7 Kilometer langen und 1,6 Milliarden Euro teuren Tunnels in der Öffentlichkeit voranbringen.

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