Links steht das Projekt Mayliving. Käufer dort fühlen sich vom Nachbarprojekt auf der rechten Seite überrumpelt – und werfen dem Verkäufer vor, ihnen das Großprojekt verschwiegen zu haben. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Ein Käufer teurer Wohnungen am Stuttgarter Pragsattel will einen Teil des Geldes zurück. Ein Gütetermin vor dem Landgericht scheitert. Es geht um viel für alle Beteiligten – und um die Spielregeln beim Immobilienkauf.

Stuttgart - Haben die Käufer von hochpreisigen Wohnungen am Stuttgarter Pragsattel zu viel bezahlt? Diese Frage muss das Stuttgarter Landgericht klären. Einer der Erwerber klagt gegen das Münchner Immobilienunternehmen Gieag. Es geht bislang um zwei der 67 Wohnungen im Projekt Mayliving an der Maybachstraße. Der Kläger hat einen Vertrag über 1,6 Millionen Euro unterschrieben – und kritisiert nun, Gieag habe das direkt angrenzende Großprojekt eines anderen Entwicklers verschwiegen. Dadurch seien die Wohnungen beschattet und nicht so hochwertig wie im Verkaufsprospekt angepriesen. Außerdem bemängelt er einen erheblichen Zeitverzug bei der Fertigstellung, der Kosten verursache. Alles in allem will er über eine halbe Million Euro erstattet haben. Gieag weist die Vorwürfe zurück.

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