In der Kläranlage Schanbach herrscht großer Sanierungsbedarf. Ihre Stilllegung wäre einer Strukturanalyse zufolge am wirtschaftlichsten. Foto: Roberto Bulgrin

Was die Aichwalder die Toilette runterspülen, kommt die Gemeinde teuer zu stehen: In den kommenden Jahren muss laut einer Analyse ein zweistelliger Millionenbetrag in die Abwasserreinigung investiert werden.

Aichwald - Wenn die Aichwalder den Wasserhahn aufdrehen oder die Klospültaste drücken, rauschen Seifenschaum, Spülreste und weitere Hinterlassenschaften kilometerlang durch die Kanalisation hier her: in die Kläranlagen in Aichelberg, Aichschieß oder Schanbach. „Die Klärwerke erfüllen zu hundert Prozent die gegenwärtigen Einleitparameter“, sagt Ansgar Voorwold, Leiter des Bau- und Umweltamtes der Gemeinde. Doch sollten die Vorgaben weiter verschärft werden, was zu erwarten ist, dann kämen die in die Jahre gekommenen Anlagen zur Abwasserreinigung an ihre Grenzen. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss kräftig investiert werden. Das zeigt eine Strukturanalyse, die dem Gemeinderat an diesem Montag vorgestellt wird. Darüber hinaus drängt die Verwaltung zu organisatorischen Veränderungen.

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