Auf dem Sofa sitzt man anders als auf der Kirchenbank. Foto: dpa/Oliver Berg

Auf dem Sofa sitzt man anders als auf der Kirchenbank. Weihnachten ist kein Fest, dass spirituelle Distanz verträgt. Körperliche schon. Zur Not, findet unser Kommentator Wolfgang Molitor angesichts der Corona-Zeiten.

Stuttgart - Das Wort aus dem 18. Kapitel des Matthäus-Evangeliums dürfte an diesem Weihnachtsfest eines der meistzitierten Bibelworte sein. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“: Das ist der Satz, der trösten und Mut machen soll, wenn sich viele in bedrohlichen pandemischen Zeiten an Heiligabend und den Weihnachtstagen zweifelnd fragen, ob sie in die Kirche gehen sollen oder nicht – und zu ganz unterschiedlichen, so oder so umstrittenen Antworten kommen werden.

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