In „Gott“ debattiert der Ethikrat: vorne Thomas Halle als Anwalt Biegler. Foto: Tobias Metz/Tobias Metz

Im Alten Schauspielhaus greift Ferdinand von Schirachs Stück „Gott“ noch einmal ein Reizthema auf: den assistierten Freitod.

Stuttgart - Wer hat das Recht zu bestimmen, ob sich einer vor den Zug werfen muss oder ein tödliches Medikament einnehmen darf? Der Staat, die Kirche, die Ärzteschaft? In Ferdinand von Schirachs „Gott“ wird das messerscharf debattiert. 129 Zuschauer finden, Herr Gärtner solle das todbringende Medikament bekommen, mit dem er seinem Leben ein Ende setzen kann. 83 sind dagegen. Die Abstimmung in der Pause im Alten Schauspielhaus hat aber keinerlei Konsequenzen: Das Stück „Gott“ wird hernach mit zwei Plädoyers zu Ende gebracht, die mit guten Argumenten und ein bisschen Pathos noch einmal Position zum Für und Wider der aktiven Sterbehilfe beziehen.

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