Ein (fast) volles Haus und beste Stimmung gab’s beim Goldgelb jeden Abend. Foto: /Ines Rudel

15 000 Besucherinnen und Besucher kommen beim „Goldgelb“ in Aichwald voll auf ihre Kosten. Das Festival sorgt einmal mehr und rundweg für Begeisterung.

Zehn Bands aus unterschiedlichen Genres an fünf Abenden mit insgesamt 15 000 Besucherinnen und Besuchern, deren Reaktionen im Netz begeistert bis enthusiastisch ausfielen: Das Goldgelb-Festival im Sonnenblumenfeld am Fuße des Krummhardter Wasserturms hat seine Stammgäste auch bei der elften Auflage verwöhnt – und etliche neue Fans hinzugewonnen. Einmal mehr konnte der örtliche Kulturverein, mit Tag für Tag rund 150 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, dafür sorgen, dass so gut wie keine Wünsche offen geblieben sind.

Am Dienstag waren die Mitglieder dann gleich wieder gefordert. Der Abbau lief bereits auf vollen Touren, wird sich aber insgesamt noch ein paar Wochen hinziehen. Im Frühherbst dürfte auf dem Aichwalder Acker allerdings nicht mehr viel davon zu sehen sein, dass hier unter großem Einsatz, Aufwand – und, ja, mit viel Liebe zum Detail – alles getan wurde, um eine ausgelassene, aber jederzeit friedliche Fest- und Partystimmung für alle Altersklassen zu erzeugen.

Trotz Regen herrscht beste Stimmung

Reichlich geschafft, aber ausgesprochen zufrieden und glücklich, zeigten sich in einem kurzen Bilanzgespräch denn auch zwei der Goldgelb-Hauptverantwortlichen. Jürgen Zeiträg, den Vorsitzenden des Kulturvereins, hat vor allem der völlig verregnete Sonntag beeindruckt. „Da war es vom Besuch her zwar ziemlich dünn. Aber die, die da waren, haben’s genossen.“ Und Anita Geyer, die Presse-und Öffentlichkeitsreferentin, ergänzt: „Die Stimmung hat kein bisschen gelitten, weil die Band Amokoma für eine echte Tanzparty gesorgt hat.“ Dass Goldgelb ein Generationen-Festival sei, habe sich an dem Abend ebenfalls gezeigt, sagt Zeiträg: „Zum Schluss hat die Gruppe mit einem Deutsch-Rap-Titel aufgewartet und auch die Älteren waren voll mit dabei.“

Gefreut haben sich beide darüber, dass es bei Goldgelb einmal mehr friedvoll zuging. „Die Leute, die kommen, wollen unserem Motto entsprechend den Moment genießen und keinen Ärger machen“, erklärt der Vorsitzende. Und auch die Bands würden ihre Auftritte feiern und seien voll des Lobes über die tolle Atmosphäre und die professionelle Organisation, fügt er hinzu. Dass es gerade deshalb entsprechend familiär bleiben soll, darin ist man sich im Verein einig.

„Der Samstag war mit 5000 Gästen ein Testlauf. „Denn obwohl der Platz noch mehr Leute vertragen würde, ist das ein Limit, über das wir nicht hinausgehen wollen, damit das Drumherum auch künftig stimmt“, betont Zeiträg. Und apropos künftig: Ist der Abbau erst mal abgeschlossen, beginnt bereits die Planung für 2026: „Nach dem Goldgelb ist immer vor dem Goldgelb“, sagt Anita Geyer.