Ist das eine Lüge oder nur eine Notlüge? Karikatur: Denise Kupka (Jugendredaktion) Foto: Denise Kupka - Denise Kupka

Vom #gEZnoch-Team

Esslingen – Na, wisst Ihr nun alles über das Thema Lügen? Von Drogenproblemen über Chatbots, Plagiaten, HIV-Infektionen und Justizirrtümern – wir haben es in den vergangenen Monaten thematisch krachen lassen. Sowohl in der gedruckten Ausgabe der Eßlinger Zeitung als auch multimedial auf unserer Webseite. Wir haben viel Zuspruch von Lesern bekommen, dafür will sich das #gEZnoch-Team herzlich bedanken! So mancher Artikel von uns hat sicherlich nicht immer dem entsprochen, was man als Leser eigentlich gewöhnt bist. Umso toller, dass es in den meisten Fällen gut ankam. Wir wollen anders sein, innovativer, kreativer. Im Rückblick dieses ersten Themenschwerpunkts sagen wir: Manchmal haben wir es sehr gut, manchmal auch weniger gut hinbekommen. Das wollen wir in Runde zwei besser machen. Toll war, dass sich nicht nur die Jungspunde an unserem Projekt beteiligten, sondern auch ein paar „alte Hasen“ aus der Redaktion als Gastautoren beim Projekt mitwirkten. Zudem haben wir die Jugendredaktion der Eßlinger Zeitung mit ins Boot geholt. Die Jugendlichen haben sich ihre Gedanken zur Lüge gemacht: „Lügen kommen mittlerweile alltäglich über unsere Lippen“, sagt beispielsweise die Esslinger Abiturientin Kristin Kohler. Sei dies nun die Antwort auf die Frage: „Wie geht’s?“ oder eine kleine Unwahrheit im Bezug auf: „Sehe ich in der Hose dick aus?“. „Solche Alltagslügen gehen leider oft unter, trotz ihrer Wichtigkeit. Doch warum antwortet man auf diese Fragen mit einer Lüge? Wahrheit ist doch etwas Wundervolles“, sagt die Schülerin der Käthe-Kollwitz-Schule. Nur dann lerne man den Charakter eines anderen Menschen kennen. „Ich bin der Meinung, dass man mehr versuchen sollte, die Wahrheit zu sagen, auch wenn diese nicht positiv ausfällt.“ So wie Kristin sahen es nicht alle Protagonisten unserer Artikel. Sie logen aus den unterschiedlichsten Gründen. Kaum jemand fühlte sich dabei gut. Und nun? Wir gehen erst einmal in die Sommerpause. Es hat sich ausgelogen. Im September starten wir mit unserem nächsten Projektthema: Die Bundestagswahl. Eine kurze, knackige Vorberichterstattung rund um das Thema Wahl und Wähler wartet auf Euch. Und wie könnte es anders sein: Auch in Runde zwei wollen wir vor allem über Ungerechtes, Witziges, Kreatives, Erstaunliches berichten und dabei besonders junge Wähler in den Fokus nehmen. Wir veranstalten beispielsweise einen Tag für Erstwähler, dort treffen diese auf hiesige Wahlabgeordnete. Nähere Infos folgen natürlich noch. Ganz wichtig: Wir sind zwar in der kreativen Sommerpause, aber trotzdem jederzeit für Euch erreichbar. Auf Facebook, Twitter oder Instagram hört, seht und lest ihr nach wie vor etwas von uns. Wenn ihr Vorschläge für uns habt, Kritik, Lob oder einfach Hallo schreiben wollt, dann tut das unter geznoch@ez-online.de Wir freuen uns sehr! In diesem Sinne: Besser #gEZnicht.

So fanden wir’s

  • Fabian Schmidt: #gEZnoch macht Spaß, #gEZnoch gibt uns schreiberische Freiheit, #gEZnoch ermöglicht neue Wege, #gEZnoch bewegt uns – und das mein ich alles ungelogen :)
  • Patrick Kuolt: Innovativ, anders, digital, thematisch spannend und bewegend – das war #gEZnoch, Teil eins. Teil zwei wird mindestens genau so schön.
  • Karla Schairer: Unsere Geschichten über Lügen haben mich berührt, gerührt, schockiert, amüsiert, empört und vor allem zum Nachdenken gebracht. So soll es sein.
  • Laura Buschhaus: Mir war vor unserer Serie nicht bewusst, wie sehr unser Leben von Lügen beherrscht ist und wie schwer es ist, darüber zu urteilen. Sie retten das Leben der einen, während sie das der anderen zerstören.
  • Sabrina Erben: Eines wurde nach diesen vielen Geschichten deutlich: Die wenigsten lügen aus Lust am Lü- gen, sondern aus Angst vor der Wahrheit.
  • Lorena Greppo: Nachdem ich in so kurzer Zeit so viele große und kleine Lügen kennengelernt habe, bin ich gar nicht mehr so unglücklich darüber, keine gute Lügnerin zu sein.
  • Erdem Gökalp: Jeder lügt. Da wundert es nicht, dass das #gEZnoch-Team in den letzten Wochen vor Textideen nur so sprudelte. Denn obwohl Lügen zwar kurze Beine haben, hat jeder Mensch reichlich Erfahrung damit gemacht.
  • Mareike Spahlinger: Der Himmel ist wieder blau und die Balken sind wieder gerade. Was bleibt? Leidenschaft, Innovation, Emotionen, Freiräume, Teamarbeit und Spaß. Und das war erst #gEZnoch Part I.
  • Greta Gramberg: Lügen retten Leben oder machen sie leer und unerträglich – #gEZnoch krasser?! Hier will ich ehrlich sein: trotz oder gerade wegen der Erfahrungen der letzten Monate werde ich wohl weiter flunkern. Aber nicht bei #gEZnoch – versprochen.
  • Maria Krell: Wir verurteilen Lügen meist als unmoralisch. Dennoch gibt es oft nachvollziehbare Gründe, warum jemand lügt. Das hat mir #gEZnoch gezeigt – auf emotionale, freche, schockierende und lustige Weise.
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