Unter Oliver Blume bricht der VW-Konzern mit Tabus – denn die Lage des Konzerns entwickelt sich dramatisch. Foto: dpa/Jan Woitas

Die Marke Volkswagen kann sich die Investitionen in die Zukunft nicht mehr leisten. Doch auch andere Hersteller haben sich viel zu lange auf die satten Gewinne aus China verlassen, meint unser Kommentator.

1,3 Milliarden Gewinn hat der VW-Konzern in den ersten neun Monaten mit seiner Kernmarke Volkswagen erwirtschaftet. Das klingt gut – aber nur auf den allerersten Blick. Innerhalb von neun Monaten hat sich die Gewinnspanne damit halbiert – von schwachen vier auf nun hauchdünne zwei Prozent. Betrachtet man den sogenannten Netto-Cashflow, will man am liebsten gar nicht mehr hinschauen. Denn die Einnahmen dieser deutschen Industrie-Ikone reichen schon heute nicht mehr, um Zukunftsprojekte zu finanzieren – tatsächlich verliert die Marke Geld und lebt aus der Substanz.

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