Die Polizei sichert Spuren am Kreisverkehr in Hohenkreuz. Foto: 7aktuell/Simon Adomat

Nach der blutigen Auseinander­setzung an einem Kreisverkehr im Esslinger Norden vergangene Woche gibt sich die Polizei wortkarg.

Esslingen - Zwei Gruppen waren am 26. Juli, einem Montagabend vor gut einer Woche, im Grenzgebiet der Esslinger Stadtteile Sankt Bernhardt und Hohenkreuz aneinandergeraten. Mehrere Schüsse fielen, ein Mann wurde getroffen und schwer verletzt. Eine Woche nach dem Vorfall, der die Anwohner im Bereich der Wäldenbronner Straße aufschreckte, dauern die Ermittlungen weiter an. Die Polizei will noch keine weiteren Angaben zu dem Fall machen.

Lesen Sie aus unserem Plus-Angebot: Schüsse schrecken Anwohner auf

Weiterhin unbekannt sind die Gründe, warum es an dem Montagabend gegen 21.15 Uhr am Kreisverkehr in der Wäldenbronner Straße im Esslinger Norden zu der Auseinandersetzung gekommen war. Zunächst sollen sich die Beteiligten laut Polizei nur verbal gestritten haben, bis die Situation schließlich eskalierte. Dabei sei zunächst Pfefferspray eingesetzt worden. Schließlich fielen dann sogar Schüsse. Wie viele Patronen abgefeuert wurden oder wie viele Schusswaffen an dem Abend in Gebrauch waren, will die Polizei nicht angeben. Dies sei weiterhin Bestandteil der andauernden Ermittlungen. Was jedoch bereits am vergangenen Dienstag feststand, ist, dass ein 23-jähriger Mann bei dem Vorfall eine schwere Schussverletzung am Bein erlitt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei schwebte er jedoch zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr.

Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das für den Landkreis Esslingen zuständige Polizeipräsidium Reutlingen am Dienstagnachmittag mitteilten, wird nun gegen den oder die Täter wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Mehr ist nicht bekannt. Unklar ist unter anderem, ob alle Involvierten inzwischen identifiziert wurden und ob es Festnahmen gab.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefon 07 11 / 39 90-0 zu melden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: