Die Bundeswehr hilft den Gesundheitsämtern, Infektionsketten zu unterbrechen. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

In den Gesundheitsämtern entscheidet sich der Kampf gegen das Coronavirus. Derzeit sieht es nicht gut aus: Ohne Hilfe von außen können Behörden im Land die Infektionsketten kaum noch unterbrechen. Denn die Zahl der Kontaktpersonen wächst explosionsartig.

Stuttgart - Es war nur zeitweilig ruhig geworden um den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), plötzlich ist er wieder im Gespräch – mit alarmierenden Botschaften. Der rasante Zuwachs der Infektionen setzt die Gesundheitsämter im Südwesten so sehr unter Druck, dass sie den Kontakten von Infizierten nicht mehr hinterherkommen. Hatten sie Anfang Juli noch mit etwa 1500 Kontaktpersonen zu tun, sind es diese Woche schon mehr als 17 000. Und nachdem im Sommer meist deutlich unter 100 Kontaktpersonen pro Amt verfolgt wurden, sind es derzeit stellenweise deutlich mehr als 1000.

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