90 Minuten hat sich Friedrich Merz für die Spitzenvertreter der Kommunen Zeit genommen. Ihnen fehlen viele Milliarden Euro.
90 Minuten sind viel Zeit für einen Bundeskanzler, der eigentlich keine Zeit hat. Aber man kann sie doppelt nutzen, wenn man sich mit den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände nicht im klimatisierten Sitzungssaal steif gegenübersitzt, sondern bei einem Mittagessen trifft. Das lockert die Atmosphäre. Allerdings bleibt auch nach dem Treffen am Donnerstag von 12 bis 13.30 Uhr im Kanzleramt der Geldbeutel des Regierungschefs wie festgenäht in der Hosentasche. Neue Milliarden für Kommunen, deren Haushalte tief in den roten Zahlen stecken, wird es vorerst nicht geben.
Weiterlesen mit
Unsere Abo-Empfehlungen
Von hier, für die Region,
über die Welt.
-55 %
Bereits Abonnent? Anmelden