Bundesbankpräsident Weidmann sieht in der lockeren Geldpolitik Risiken. Foto: dpa/Arne Dedert

Zum ersten Mal seit 1979 fällt die Überweisung an die Staatskasse aus. Die Bundesbank steckt alle Einnahmen von 2020 in die Risikovorsorge. Das liegt vor allem an einem Programm der Europäischen Zentralbank.

Frankfurt - Gewarnt hat Bundesbankpräsident Jens Weidmann schon oft vor den Risiken der lockeren Geldpolitik. Nach den beispiellosen Corona-Hilfspaketen von Regierungen und Notenbanken aber präsentiert sein Haus eine ungewöhnliche Rechnung: Die Bundesbank steckt ihre gesamten Einnahmen aus dem vergangenen Jahr in die Risikovorsorge. Zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten schüttet sie keinerlei Gewinn an das Bundesfinanzministerium aus.

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