In den USA zu sehen: Gerhard Richters Farbtafeln „4900 Colours“ in der aktuellen Ausstellung im Met Breuer in New York Foto: dpa/Christina Horsten

Für das Metropolitan Museum ist es die letzte große Ausstellung im Breuer-Gebäude: Die Schau „Gerhard Richter: Painting After All“ bringt einige der bekanntesten Werke des deutschen Malerstars nicht nur nach New York.

New York - Erstmals seit rund 20 Jahren bekommt der in Dresden geborene Künstler Gerhard Richter (88) in den USA wieder eine große Ausstellung. Rund 100 Werke des Malers sind ab Mittwoch im Met Breuer in New York zu sehen. Die Schau „Gerhard Richter: Painting After All“ zeigt bis zum 5. Juli einige der bekanntesten Werke aus der jahrzehntelangen Arbeit des deutschen Künstlers, viele davon ausgeliehen von deutschen Museen. Im Anschluss soll die Ausstellung noch in Los Angeles im Museum of Contemporary Art zu sehen sein.

Zwei neue Glasskulpturen

„Gerhard Richter ist einer der großartigsten Künstler unserer Zeit und diese bedeutende Ausstellung wird einen prägnanten Überblick über seine erstaunlich unterschiedliche und zutiefst fesselnde Arbeitsweise geben“, sagte der österreichische Direktor des Metropolitan Museums, Max Hollein. Das Met Breuer ist ein Außenposten des Metropolitan Museums im früheren Gebäude des Whitney Museums an der Madison Avenue in Manhattan. Zwei neue Glas-Skulpturen von Richter, der heute in Köln lebt, sind dort erstmals zu sehen.

Für das Metropolitan Museum ist es die letzte große Ausstellung im Breuer-Gebäude, das es seit 2015 nach dem Umzug des Whitney Museums in den Süden Manhattans mitbetreibt – sich damit allerdings finanziell überhoben hat. Zuletzt war geplant, dass das Museum der Frick Collection das brutalistische Breuer-Gebäude dann im Anschluss während seiner eigenen Renovierung übernimmt.

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