Steillagen fordern Wengertern wie Max Kusterer, Carolin Clauss und Wilfried Rapp (oben von links) sowie Christian Wöhrwag und Andreas Rapp (sitzend) einiges ab. Foto: Roberto Bulgrin

Die Pläne der EU-Kommission, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Landwirtschaft und Weinbau drastisch zu reduzieren, bereiten Esslinger Wengertern Sorgen. Im Gespräch mit dem CDU-Europabgeordneten Norbert Lins formulierten sie nun ihre Bedenken.

Die einstige Reichsstadt ist stolz auf eine lange Weinbautradition und auf edle Weine. Doch wenn die Gläser klingen, denken nur die wenigsten daran, wie viel Arbeit, Fachkenntnis und Herzblut nötig sind, um edle Tröpfchen herzustellen – vor allem in steilen Lagen wie in Esslingen. Spricht man mit Weingärtnern, spürt man Enthusiasmus, aber auch Ernüchterung, weil es oft an Wertschätzung fehlt. Zuletzt hat die EU-Kommission für Aufregung gesorgt mit ihren Plänen, dass Bauern und Weingärtner ab 2030 nur noch halb so viel Pflanzenschutzmittel versprühen sollen, in manchen Bereichen gar nichts mehr. Gerade für Steillagen hätte das drastische Folgen. Um die Bedenken vieler Wengerter in Brüssel zu hinterlegen, haben die Esslinger CDU und der Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle den EU-Abgeordneten Norbert Lins eingeladen. Das große Interesse, das die Veranstaltung in der Mettinger Kelter fand, lässt ahnen, wie sehr dieses Thema viele bewegt.

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