Foto: /bulgrin

Das ehrlich gemeinte Gesprächsangebot der Gemeinderäte sollte Neuhausens Bürgermeister Ingo Hacker annehmen, kommentiert Elisabeth Maier. Die Gräben zwischen Verwaltungschef und Gremium sind tief.

Neuhausen - Deutlicher hätten der Protest der Gemeinderäte nicht ausfallen können. Nach und nach verließen sie die Egelseefesthalle, um vor der Sitzung Bürgermeister Ingo Hacker die Stirn zu zeigen. Sie bemängeln, dass seit einem halben Jahr keine Sitzungen des Ältestenrats mehr stattfinden. Auch die Maskenpflicht während der gesamten Sitzung, die Hacker verordnet hatte, ärgerte viele – doch das nur am Rande. Das deutliche Zeichen offenbart den tiefen Riss zwischen Bürgermeister Hacker und seinen Gemeinderäten. Dass 19 von 22 Ratsmitgliedern dem Verwaltungschef ihren Unmut vor Wochen in einem Schreiben mitgeteilt haben, zeigt das Zerwürfnis. Mit Ulrich Krieger, der wie Hacker den Freien Wählern angehört, gab der zweitälteste Gemeinderat eine Erklärung ab. Da waren Enttäuschung und Frustration zu spüren.

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