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Wie ist es leicht in einer Welt der niedrigen Zinsen nachhaltig Geld zu verdienen? Eines vorneweg – leicht ist im Leben rund um das Thema der Finanzen leider gar nichts.

Anzeige - Wie alle Menschen, die Geld zur Vermögensanlage auf dem Girokonto haben, steht jeder Verbraucher bei der Wahl der richtigen Geldanlage vor einer kleinen Herausforderung. Kann man in der Welt der niedrigen Zinsen wirklich noch lukrative Renditen erzielen und sein Vermögen wachsen sehen? Ja – diese Art der Geldvermehrung ist durchaus möglich. Dennoch sollte der Anleger darauf achten, dass er die genau richtige Anlagestrategie für sich finden. In diesem Guide findet jeder Leser wichtige Tipps und Tricks zu diesem Thema, die sicherlich sehr wichtigen Input liefern. Wer gespannt darauf ist alle richtigen Anlagemöglichkeiten, mit denen der Anleger auch in einer Welt ohne Zinsen noch gute Geldanlagen finden kann, sollte sich in diesem Artikel unbedingt schlau darüber machen.

Sachwerte, Sachwerte, Sachwerte....

Nichts geht ohne Sachwerte. Es ist längst schon kein Geheimnis mehr: Sachwerte sind Immobilien, Aktien oder Rohstoffe. Wie ist es möglich, mit dieser Art von Anlage gute Renditen zu erwirtschaften? Der Bürger kann Rohstoffe, Aktien oder Immobilien auch in Form von guten Investmentfonds erwerben. Wenn der Mensch auf Aktien, Immobilien, Gold, Silber und Co baut, sollte man allerdings darauf achten, dass jeder bei dieser Art der Geldanlage vor allem eines mitbringen wird: Zeit! Wer mehr über Geldanlagen und Sachwerte erfahren will, kann sich hier informieren.

Nur, wenn der Mensch die Schwankungen am Markt über ca. zehn Jahre oder länger aushalten wird, kann man mit Sachwertanlagen Geld verdienen. Natürlich können auch kurzfristig Aktiengewinne Freude verursachen. Allerdings sollte jedem Bürger vollumfänglich bewusst sein, dass ein Aktiengeschäft stets langfristig ausgerichtet sein sollte. Allenfalls Spekulanten und Anleger, die sich hervorragend mit Börsenwerten auskennen, sollte hier einen kurzen Anlagezeitraum von unter 5 Jahren in Betracht ziehen.

Sind Immobilien nicht die besten und sichersten Sachwertanlagen, die es gibt?

Betongold – so heißt das Zauberwort der Anleger, die sich mit Immobilien auskennen und zur Kapitalanlage Objekte zur Vermietung kaufen. Dabei ist vor allem eines wichtig: Die Lage. Jedem Investor sollte also vollkommen im Vorfeld klar sein, dass die Wertsteigerung einer Eigentumswohnung keinen Selbstläufer darstellt. Wenn sich der Verbraucher im Vorfeld einer Direktinvestition von einer Immobilie nicht um eine gute Lage mit Zukunftsaussichten kümmern wird, kann er beim Kauf einer Immobilie baden gehen. Schließlich sollte die regelmäßige Mieteinnahme einen guten Zusatzverdienst für den Geldanleger auf Dauer darstellen. Hierbei ist eine gute Infrastruktur und eine vernünftige Vermietbarkeit aufgrund guter Wirtschaftsunternehmen am Ort (diese bieten Arbeitsplätze) elementar wichtig. Keinesfalls sollte man hier die zu beurteilenden Fakten dem Zufall überlassen, schließlich kauft sich der Bürger nicht in jedem Jahr eine Immobilie, oder?

Ballungszentren und Studentenstädte bieten gute Perspektiven

Kann man sich vorstellen, dass in einer großen Stadt wie Hamburg, München, Frankfurt oder Stuttgart eine Immobilie sehr lange nicht vermietet werden kann? Nein – genau deshalb investieren viele Anleger, die ein Objekt zur Kapitalanlage suchen, in großen Städten, die gute Aussichten auf Vermietbarkeit mit sich bringen. Sollte man, wenn sich der Investor für den Kauf einer Immobilie zur Kapitalanlage entscheiden will, vorzugsweise ein kleines Objekt oder ein großes Haus wählen? Zu diesem Thema kann man hier keine pauschalen Urteile treffen. Allerdings ist unumstritten klar: Eine solide Immobilie in einer Studentenstadt beinhaltet wenig Wohnfläche und kann stets wieder neu vermietet werden, wenn Studenten umziehen. Gerade bei Appartements in Studentenstädten erweist sich die Vermietbarkeit zu hervorragenden Mietrenditen recht aussichtsreich. Gerade hier muss jedem Anleger jedoch bewusst sein, dass man es mit häufigem Wechsel von Mietern zu tun haben kann und sich der Investor unter Umständen immer wieder mit Mietersuche erneut beschäftigen muss. Kann hier ein guter Makler behilflich sein? Ja – natürlich sind gute Makler Gold wert – allerdings verlangen diese nicht selten eine satte Gebühr für ihre Dienstleistung.

Worüber sollte sich der Investor einer Immobilie noch im Klaren sein? Immobilien müssen immer wieder renoviert werden. Kein Anleger kann jedenfalls davon ausgehen, dass die Rücklagen der Eigentümer-Verwaltung für große Investitionen immer ausreichen, um alle Kosten tragen zu können. Es ist ähnlich wie bei einem Auto – diese Gegenstände kosten Geld und müssen gepflegt werden. Außerdem ist es völlig normal, dass sich Dinge im Laufe der Jahre abnützen und erneuert werden müssen. Dennoch ist es eine gute Option, wenn sich der Mensch als Anleger auf Sachwerte wie Immobilien konzentriert, die eine gute Lage aufweisen.

Ist die Aktienanlage nicht die Anlage der Zukunft?

Viele Anleger sehen die Aktienanlage als „eierlegende Wollmilchsau“ mit der es doch sicher immer großes Geld zu verdienen gibt. Das ist natürlich nicht der Fall – Aktien schwanken, was nichts für nervenschwache Geldanleger ist. Eine Aktie, auf lange Sicht betrachtet, weist sicher gute Ertragsaussichten auf. Dennoch muss der Bürger vor allem eines mitbringen, wenn er pro Jahr 6 % Rendite oder mehr erwirtschaften möchten: Zeit! Langfristig betrachtet gibt es schließlich Jahre, in denen Kursverluste von 15 % oder mehr an allen internationalen Börsen zu verbuchen sind. Diese Verluste können meist im Laufe der folgenden Börsenjahre wieder aufgeholt werden. Allerdings sollte der Investor ein großzügiges Zeitfenster mitbringen, um diese Verluste wieder wettmachen zu können. Es ist wie in Sachen Immobilien – wenn man den Anlagehorizont zu kurz betrachtet, wird man kaum auf Dauer gute Renditen erwirtschaften, es sei denn, der Anleger beweist ein glückliches Händchen bei kurzfristigen Spekulationen.

Wie sieht es in Sachen Rohstoffe mit guten Ertragsaussichten aus?

Gold, Silber, Platin und Co. weisen mit Sicherheit mehr als gute Erträge aus, oder? Nein – auch Edelmetalle, die zur Geldanlage gekauft werden, unterliegen hohen Kursschwankungen am Markt. Jeder, der sich für Rohstoffe interessiert, sollte sich einmal den Chart von Gold neben den Chart vom DAX, dem deutschen Aktienindex legen. Was wird man dabei erkennen? Die Kursbewegungen sind ähnlich stark. Die Schwankungsbreite wird als Volatilität bezeichnet – so müssen sich Anleger von Goldzertifikaten und ähnlichen Produkten durchaus im Klaren darüber sein, dass auch Edelmetalle im Kursverlauf recht volatile Anlagezeiträume mit sich bringen. Die „wundersame Geldvermehrung“ stellt also auch Gold und Silber in einer Welt der Nullzinspolitik nicht dar. Jeder Anleger, der Geld zur Verfügung hat und langfristig Geld generieren will, sollte also jede Investition in Form von Rohstoffen auf eine lange Sicht betrachten. Der neue Anbieter bietet übrigens wichtigen Input für alle, die in Sachen Vermögensanlage informiert sein möchten.

Jeder Investor sollte sie stets beachten: die Nebenkosten!

Was ist neben der Volatilität von vielen Sachwertanlagen noch zu beachten, wenn man Geld anlegen möchte? Die Nebenkosten oder einmalige Verkaufsgebühren sind nicht zu verachten. Nur wenn sich der Anleger dessen bewusst ist, dass Kaufspesen von ca. 5 % oder mehr (zum Beispiel bei Immobilien) erst einmal verdient werden müssen, sollte er in Sachwerte investieren. Auch viele Investmentfonds beinhalten Ausgabeaufschläge, bei denen meist der Finanzdienstleister Geld verdient. Diese Nebenkosten müssen stets mit einbezogen werden, wenn man die Nettorendite betrachtet.

Die Bruttorendite hat einfach nichts damit zu tun, was für den Anleger unter dem Strich an Ertrag übrig bleiben wird. Auch Depotkosten, Verwaltungskosten oder Gebühren für Transaktionen und mehr sollten unter diesem Aspekt mit berücksichtigt werden. Wie heißt es so schön? Vergleich macht reich! Nur wenn der Bürger im Vorfeld alle Spesen und Gebühren von verschiedenen Geldanlage betrachtet, wird er beste Chancen für eine gute Nettorendite nutzen. Allerdings sollte jeder Investor nicht nur die nackten Gebühren, sondern vor allem die Qualität und Performance der Anlagemöglichkeiten untereinander vergleichen. Manchmal hat gute Qualität durchaus ihren Preis, der mehr als seine Berechtigung einnimmt.

Ist es zu erwarten, dass die Zinsen bald wieder einmal ansteigen werden?

Schon seit vielen Jahren warten viele Anleger und vermögende Menschen darauf, dass die Zinsen endlich wieder so ansteigen, damit zumindest die Inflationsrate damit verdient werden kann. Wie sehen Experten hier die Chancen der nächsten Jahre? Es ist in naher Zukunft, aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Deutschland und ganz Europa nicht damit zu rechnen, dass die Zinsen bald wieder ansteigen werden. Warum?

Die niedrigen Zinsen stellen einen guten Wirtschaftsmotor dar, der unser Bruttosozialprodukt steigen und die Arbeitslosenquote sinken lässt. Da in Deutschland und in ganz Europa die Wirtschaft keinesfalls stagnieren sollte, ist nicht mit einem Zinsanstieg im Laufe der nächsten Jahre zu rechnen. Vielmehr denken viele Wirtschaftsbosse darüber nach, die Konjunktur weiter am Laufen zu halten, damit wir Menschen weiterhin im Wirtschaftswachstum leben dürfen.

Fazit

Sachwerte, Sachwerte, Sachwerte - damit ist auch in naher Zukunft sicher Geld zu verdienen. Der Anleger sollte jedoch bei jeder Anlage in Form von Aktien (Unternehmensbeteiligungen), Rohstoffen und Immobilien vor allem eines mitbringen: Zeit.

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