Die Gastronomiebranche leidet unter Fachkräftemangel. Foto: dpa/Marijan Murat

Ab Oktober soll der Mindestlohn auf zwölf Euro steigen. Profitieren werden davon vor allem Frauen, Beschäftigte im Handwerk und im Gastgewerbe. Gastronomen befürchten nun, dass sie ihre Preise erhöhen müssen.

Kreis Esslingen - Es war eines der großen Wahlversprechen von Bundeskanzler Olaf Scholz: die Erhöhung des Mindestlohns. Im Oktober soll dieser nun auf zwölf Euro angehoben werden. Die Entscheidung stößt auf ein geteiltes Echo. Während Gewerkschaften den Schritt begrüßen, befürchten Arbeitgeberverbände, dass wegen der steigenden Personalkosten Stellen abgebaut werden. Profitieren werden von dem erhöhten Entgelt auch Beschäftigte in der Gastronomie. Einige Experten befürchten jedoch, dass die Branche den erhöhten Mindestlohn nicht stemmen kann, weil sie durch die Corona-Einschränkungen geschwächt ist. Die zusätzlichen Kosten müssten die Gastronomen dann durch höhere Preise an ihre Kunden und Kundinnen weitergeben.

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