Auch in einfachen Balkonkästen lässt sich Salat kultivieren. Foto: Pixabay/Heimgrün

Wer nur einen Balkon hat, braucht auf das Gärtnern nicht zu verzichten. Auch in Töpfen und Kästen lässt sich Gemüse anbauen.

Esslingen - Das urbane Leben bietet viele Vorteile. Dennoch fehlt vielen Stadtmenschen der Kontakt zur Natur und so wird das Gärtnern auf Terrassen oder Balkonen immer beliebter. Dieses Hobby ist nicht nur vielseitig, es leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Klimaverbesserung – besonders in der Stadt.

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Im Sommer bleiben begrünte Terrassen kühler als jene, die vorwiegend aus Steinflächen bestehen. Gegen Trockenheit und Hitze sind auch kleine Teiche mit Binsengewächsen oder Springbrunnen ideal. Und: Je mehr Menschen sich für eine klimafreundliche Gestaltung der eigenen Wohlfühloase entscheiden, umso größer wird letztendlich der Effekt. Dabei ist es gleich, ob man nun in Blüten schwelgt, entspannendem Wasserplätschern lauscht oder leckere Vitaminbomben wie Zucchini, Möhren oder Tomaten anbaut. Immer mehr Bürgerinitiativen schließen sich für solche Projekte zusammen und begrünen Höfe, Brachflächen und Dächer. Das Beste: So etwas funktioniert auch mit Pflanzkästen. Mit ihrer Hilfe lassen sich selbst auf versiegelten Flächen Obst und Gemüse anbauen und so wird im Jahresverlauf so manches graue Haus in üppiges Grün getaucht.

Für das Pflanzen auf Balkonen eigenen sich vor allen Kräuter, aber auch Pflücksalate in Balkonkästen. In Eimern oder Pflanzkübeln lassen sich auch Tomaten, Zucchini, Gurken und Paprika zu einer reichen Ernte heranziehen. Als Pflanzkästen eignen sich alle Arten von Pflanzgefäßen aus Ton/Keramik, Kunststoff oder auch Holz, das allerdings innen mit wasserdichtem Material ausgeschlagen werden muss. Wichtig ist immer ein Abfluss oder eine Drainageschicht in den Gefäßen.