Ein Hochbeet ermöglicht das bequeme Arbeiten auf Tischhöhe und lässt sich auch selber bauen. Foto: Pixabay/Ulrike Mai

Hochbeete liegen im Trend. Es gibt sie in allerlei Ausfertigungen: Aus Holz, Metall oder auch Plastik. Mit einem selbst gebauten Hochbeet lässt sich viel Geld sparen.

Esslingen - Wer sich die Gartenarbeit erleichtern will, kann sich die Arbeitsfläche mittels eines Hochbeetes ganz einfach rückenschonend erhöhen. Hochbeete gibt es in zahlreichen Varianten im Bau- oder Gartenmarkt zu kaufen. Einige haben sogar einen eingebauten Deckel und können damit als Frühbeet eingesetzt werden. Wer sich ein Hochbeet selbst baut, kann mit etwas Geschick viel Geld sparen. Ein Punktfundament aus vier Ziegel- oder auch Pflastersteinen bildet die Auflagefläche für die Beetumrandung, die in der Regel aus Holzbrettern und Vierkantpfosten gezimmert wird. Das Holz darf dabei nicht mit der Erde in Kontakt kommen, da es sonst schnell verrottet.

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Hölzer, die auch für den Terrassenbau verwendet werden, sind besonders feuchteresistent. Sie sind aber auch teurer als einfaches Bauholz. Beim Anstrich sollte man darauf achten, keine giftigen Lacke und Farben zu verwenden oder ganz auf Farbe zu verzichten. Innen wird das Konstrukt mit Teichfolie oder einer Noppenbahn ausgekleidet. Der Boden des Hochbeets wird gegen Mäuse mit einem Drahtnetz („Hasendraht“, Maschenweite 13 Millimeter) ausgelegt, die Wände werden mit Folie oder Noppenbahn verkleidet, damit keine feuchte Erde an die Holzbretter gelangt.

Aufgefüllt wird die fertige Beetumrandung ähnlich wie ein Komposthaufen. In den unteren Schichten finden Äste, Zweige und Laub Verwendung. Bei großen Hochbeeten können auch Stammstücke dazu dienen, den Platz im Beet auszufüllen. Die jeweiligen Schichten müssen immer wieder durch Festtreten verdichtet werden, damit die Erde später nicht so stark absackt. Die oberste Schicht sollte aus feinkrümeliger, nährstoff- und humusreicher Erde bestehen. Reifer Kompost kann beigemischt werden oder Erde aus dem Gartencenter.

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