Der zwölf Tonnen schwere Schlot schwebt empor. Foto: Stefanie Schlecht

Der Startschuss zur Sanierung des Gartenhallenbads Waldenbuch ist ertönt: Sein Kamin, wurde in Gänze aus dem Schacht gehoben und von einen Schwerlasttransporter abgeholt.

Auf den Balkonen des Mehrgenerationenhauses ist einiges los. Ältere und Jüngere harren der Dinge, die sich da am Horizont abzeichnen. Auch auf den Rasenflächen davor geht was ab: Viele kleine Menschlein, dick eingepackt in farbenfrohe Matschhosen, Winterjacken und Mützen, wuseln aufgeregt hinter einem Absperrungszaum herum – oder sitzen auf den Armen ihrer Erzieherinnen. Die Ein- bis Dreijährigen vom Kleinkindhaus Waldenbuch wollen – wie ältere Kids aus anderen Kitas, Bürgerinnen und Bürger, auch einige Gemeinderäte – sehen, was man sonst selten live sieht: Der über 50 Jahre alte Kamin des Waldenbucher Gartenhallenbads, das am 2. Dezember 1969 seinen Baubeschluss erhielt und nun modernisiert wird, soll aus seinem Loch gehoben werden. Ein Trumm aus Cortenstahl, 22 Meter hoch, zwölf Tonnen schwer.

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