Der Fußball-Verbandsligist verliert auch das zweite Ligaspiel des Jahres und rutscht auf Platz neun.
„Die Niedergeschlagenheit in der Kabine war natürlich riesengroß“, berichtete Christian Ehrenberg nach der 0:1 (0:0)-Niederlage des von ihm trainierten Fußball-Vebandsligisten FC Esslingen bei der TSG Balingen II. Mit der Aufarbeitung und dem Aufbau der Spieler will er aber warten, bis die Enttäuschung ein bisschen verflogen ist. Nach dem 0:3 gegen den VfL Pfullingen war es die zweite Niederlage ohne eigenes Tor der Esslinger im Jahr 2025 und sie rutschen auf Tabellenplatz neun, einen Rang hinter die Balinger.
Ehrenberg aber legte Wert auf die Feststellung: „Es war ein ganz anderes Spiel als das gegen Pfullingen.“ Denn da war die Mannschaft bereits nach nicht einmal einer Viertelstunde mit 0:3 zurückgelegen. Diesmal gab es in der ausgeglichenen ersten Hälfte Torchancen auf beiden Seiten, nach Ansicht des FCE-Trainer mit einem leichten Übergewicht aufseiten seines Teams: „Aber sie wurden von beiden Mannschaften kläglich vergeben.“
Es warten zwei Teams aus dem Keller
Letztlich hätte die verpasste Möglichkeit, in Führung zu gehen, seine Mannschaft „gekillt“, fand der Esslinger Coach. Denn nach dem Wechsel wurden die Torraumszenen auf beiden Seiten weniger, doch die Balinger nutzten eine: Nach einem Eckball in der 57. Minute klärte die SSVE-Defensive nicht konsequent genug und Maximilian Herberth traf aus dem Getümmel heraus.
Die Esslinger rannten nun an. „Aber die Balinger haben es dann auch gut gemacht“, erkannte Ehrenberg an, der nun den Blick auf die Partien gegen die hinter dem FCE liegenden TSV Berg und VfR Heilbronn richtet. „Bei uns ist im Moment der Wurm drin. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, sagt er – und fing mit der Aufbauarbeit dann doch schon ein bisschen an.
FC Esslingen: Ulmer; Lleshaj (68. Regber), Mojasevic, Brockman, Sichwardt, Sarikurt (68. Kerber), Haradinaj, Ketsemenidis, Glaser, Hummel (81. Havjar), Eichinger (77. Markic).