Kann Tobias Degode die vom scheidenden OB Cohn kaltgestellte Josefa von Hohenzollern einbinden? CDU und SPD bezweifeln das. Eine Einordnung von Thomas K. Slotwinski.
Der designierte Oberbürgermeister war nicht nur in vielen Köpfen präsent. Nein, Tobias Degode war auch körperlich anwesend, um sich die politischen Einschätzungen der Fraktionen seines künftigen Gemeinderates anzuhören. Dem 38-Jährigen, der am 28. September mit 50,9 Prozent zum Stadtoberhaupt von Leonberg gewählt wurde, bleibt nicht mehr viel Zeit, sich auf sein neues Amt vorzubereiten. Am 21. November wird der Amtsinhaber Martin Georg Cohn verabschiedet. Am 1. Dezember macht der neue Chef buchstäblich das erste Türchen auf: Degode fängt im Rathaus an.
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