Auch wenn er selbst nicht auf dem Bild ist: Peter Weiß’ Marat/Sade-Stück in Castrop-Rauxel mit Angela Winkler (oben) und Günter Strack (vorne) war 1970 Friedrich Schirmers theatralische Feuertaufe. Foto: Klaus Michael Lehmann

Ein äußerst seltenes Jubiläum: Seit 50 Jahren ist der heutige Esslinger Landesbühnenintendant Friedrich Schirmer am Theater tätig. Mit 18 hat der heute 68-Jährige angefangen – und zwar nicht gerade unter den günstigsten Vorzeichen.

Esslingen - Eine der erstaunlichsten Karrieren der neueren deutschen Theatergeschichte begann mit den Worten: „Ich kann nichts, ich will nur zum Theater.“ So stellte sich ein übergewichtiger Jüngling, gerade mal sein mittelmäßiges Abi in der Tasche, beim Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel vor. Die Kabarettistin Ursula Herking, frühe Mitstreiterin der „Lach- und Schießgesellschaft“, hatte den Kontakt hergestellt und den Intendanten Hans Dieter Schwarze vorgewarnt: Sie sei von einem jungen Theaterenthusiasten angesprochen worden, und der sei „furchtbar nett und furchtbar dick“.

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