Iga Swiatek ist bei den French Open souverän in die nächste Runde eingezogen. Foto: Thibault Camus/AP

6:0, 6:0 - das wird im Tennis als «Double Bagel» bezeichnet. Es ist die Höchststrafe, und die kassiert bei den French Open die bemitleidenswerte Kontrahentin der Turnierfavoritin.

Paris - Titelverteidigerin Iga Swiatek ist mit einer Machtdemonstration ins Viertelfinale der French Open eingezogen. Die 23 Jahre alte Polin gewann ihr Achtelfinal-Match in nur 40 Minuten mit 6:0, 6:0 gegen die völlig überforderte Russin Anastasia Potapowa.

"Es ist sehr schnell zu Ende gegangen, das ist ziemlich seltsam", sagte die Weltranglistenerste hinterher: "Ich war einfach fokussiert und im Tunnel." Die große Turnierfavoritin steht damit in der Runde der besten Acht, in der sie auf die Tschechin Marketa Vondrousova trifft, die sich 6:4, 6:2 gegen die Serbin Olga Danilovic durchsetzte.

In ihrem dramatischen Zweitrundenmatch gegen Japans Tennisstar Naomi Osaka hatte Swiatek noch drei Stunden auf dem Platz gestanden und dabei sogar einen Matchball gegen sich abgewehrt. Die Siegerin von 2020, 2022 und 2023 ist seit nun 18 Matches in Folge im Stade Roland Garros ungeschlagen.

Die US-Amerikanerin Coco Gauff folgte Swiatek ebenfalls im Schnelldurchgang ins Viertelfinale. Die US-Open-Gewinnerin hatte beim 6:1, 6:2 gegen die Italienerin Elisabetta Cocciaretto keine Mühe und benötigte nur eine Stunde Spielzeit.