Grünes Licht: Die schwarz-rote Koalition hat sich grundsätzlich auf eine verbindliche Frauenquote in Vorständen geeinigt. Foto: dpa/Archiv

Die Selbstverpflichtung der Wirtschaft hat nur zum Teil gefruchtet – die Frauenquote ist nur konsequent, meint Christopher Ziedler.

Berlin - Hinterrücks überfallen werden die Unternehmen von diesem Gesetz wahrlich nicht. Schon 2011 sind die Dax-Konzerne die freiwillige Selbstverpflichtung eingegangen, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Weil wenig passierte, reagierte der Gesetzgeber 2015 mit einer 30-prozentigen Quote für Aufsichtsräte – verbunden mit der Ansage, intern auch eine freiwillig gesetzte Marke für Vorstandsposten anzustreben. Bis heute geben Dutzende von Firmen dabei keck die „Zielgröße null“ an. Das zeigt die Grenzen freiwilliger Verpflichtungen deutlich auf. Es ist daher nur konsequent, auf diese Ignoranz in Teilen der Wirtschaft erneut zu reagieren.

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