Quallen – hier Ohrenquallen – haben kein Gehirn und kein Herz, nur ein Zwanzigstel sind Proteine, Nerven und Muskeln. Foto: dpa/Jerome Favre

Für Urlauber sind sie der Horror, für Fischer eine Belastung. Und die Glibbertiere breiten sich scheinbar immer weiter aus. Nun untersuchen Forscher, ob Quallen auch nützlich sein könnten. Zum Beispiel, um die Meere sauberer zu machen.

Odense/Hamburg - Urlaub am Meer, das bedeutet neben Sonne, Strand und Wellen oft auch Quallen. Glücklich, wer ab und an eine harmlose Ohrenqualle vorbeitreiben sieht. Wer Pech hat, spürt beim Schwimmen plötzlich das Nesselgift einer Feuerqualle auf der Haut. So lästig sie sind, sie haben Erfolg: Seit mehr als 500 Millionen Jahren ziehen die Glibbertiere durch die Weltmeere. Ohne Hirn und Herz, ein Zwanzigstel nur sind Proteine, Nerven und Muskeln, der Rest ist Wasser. Und angeblich werden es sogar mehr.

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