Sebastian Vettel (von rechts nach links) Lewis Hamilton und Pierre Gasly knieten für den Protest. Charles Leclerc und Carlos Sainz (links oben) dagegen nicht. Foto: AFP/MARK THOMPSON

Vor dem ersten Rennen der Formel-1-Saison hat die Mehrheit der Fahrer aus Solidarität mit der „Black Lives Matter“-Bewegung gekniet. Sechs Fahrer wollten dies aber nicht tun, betonten aber, dass sie gegen Rassismus seien.

Spielberg - Angeführt von Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) ist die Mehrzahl der Formel-1-Fahrer vor dem Start zum Großen Preis von Österreich am Sonntag in Spielberg (15.10 Uhr/RTL und Sky) niedergekniet. 14 der 20 Piloten demonstrierten damit ihre Unterstützung der Bewegung „Black Lives Matter“, Hamilton trug diesen Schriftzug vorne auf einem schwarzen T-Shirt, hinten stand End Racism. Bei allen anderen Kollegen prangte End Racism vorne auf dem Shirt.

Wie angekündigt gehörten Ferrari-Fahrer Charles Leclerc (Monaco) und Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande) zu denen, die nicht das Knie beugten. Dazu zählten außerdem die beiden Alfa-Romeo-Fahrer Antonio Giovinazzi (Italien) und Kimi Räikkönen (Finnland) sowie Daniil Kwjat (Russland/Alpha Tauri) und Carlos Sainz (Spanien/McLaren).

Die Fahrer, die nicht auf das Knie gegangen sind, betonten im Vorfeld allerdings, dass sie gegen Rassismus seien. Sie berücksichtigten nur, dass Niederknien in einigen Ländern als respektlose Geste angesehen wird.

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