Auf dem Kirchheimer Wochenmarkt verkaufen die Floristmeisterin Anne-Kathrin Faiss und ihre Mutter Marianne seit vielen Jahren frische Blumen, Obst und Gemüse. Foto: Horst Rudel

Besonders ungerecht empfinden die Floristen den Lockdown: Sie müssen ihre Läden zu lassen, während Supermärkte und Tankstellen Blumen verkaufen dürfen.

Kreis Esslingen - Mir sind alle Hochzeiten, Firmenfeiern und all die anderen Feste weggebrochen“, klagt Anne-Kathrin Faiss. Das Geschäft mit den Gastronomen liege längst am Boden, und inzwischen bestellten auch Firmen und Kliniken immer weniger Blumen. Ihr sei nur noch der Wochenmarkt geblieben. Sie sei eigentlich eine Kämpferin, beschreibt sich die Nürtinger Floristmeisterin. Aber der Geschäftseinbruch während der Pandemie mache ihr schwer zu schaffen. Verschärft habe sich ihre Lage, seitdem sie ihr Geschäft in Nürtingen-Reudern wegen des Lockdowns geschlossen halten muss. So wie Faiss geht es in diesen Wochen vielen Floristen. Und beim Blick auf all die Tankstellen, Supermärkte und Discounter, die weiterhin Blumen verkaufen dürfen, regt sich in manchen von ihnen tiefer Groll.

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