Zum Gespräch mit Max vom Verein LGBTIQ-Military haben sich Florian Wahl und Daniel Born in einem Café in Kiew getroffen. Foto: privat

Der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Wahl ist auf private Initiative hin in die ukrainische Hauptstadt gereist. Sein Ziel: den Dialog mit Regierungsvertretern und Aktivisten suchen, um sich ein umfassendes Bild von der Lage der queeren Menschen im Land zu machen.

Als der queerpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Florian Wahl, sein Kollege Daniel Born und der parlamentarische Berater für Queerpolitik, Lukas Häberle, an Karfreitag in Kiew aus dem Zug steigen, ist es noch früh am Morgen: Mit dem Nachtzug sind die drei Männer auf private Initiative hin einer Einladung der queeren Community gefolgt und in die ukrainische Hauptstadt gereist. Von der Bahnhofshalle erhaschen sie einen Blick auf die Skyline von Kiew mit ihren teilweise zerstörten Hochhäusern. Der Krieg, der seit mehr als einem Jahr tobt, hat tiefe Wunden geschlagen. Zwei Tage verbringen Florian Wahl und seine Kollegen in einer Stadt, die sich im „normalen“ Ausnahmezustand befindet und doch nichts von ihrem Kampfgeist verloren zu haben scheint.

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