In einer Pause demonstrieren rund 30 Beschäftigte der Flint Group am Standort in Feuerbach gegen den geplanten Stellenabbau. Zu ihnen spricht Andreas Klose von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Foto: Daniel Gräfe

Beim Druckzulieferer Flint Group in Feuerbach sollen 60 der 226 Mitarbeiter gehen. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen Wortbruch vor. Ist das der Anfang vom Ende?

Stuttgart - Wut über einen Vertrauensbruch, Frust und Angst: Das spiegelt die Stimmung in der Belegschaft der Flint Group am traditionsreichen Standort im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach wieder. So sieht es zumindest die Betriebsratsvorsitzende Claudia Hildebrandt. Der Druckfarben- und Druckplattenhersteller, der seit 2014 zu den US-Finanzinvestoren Goldman Sachs und Koch Industries gehört, will sparen und 60 der 226 Arbeitsplätze abbauen. Dabei hat das Unternehmen nach Auffassung des Betriebsrats mündliche Zusagen „weitgehend nicht eingehalten“. „Wir sind sehr sauer. Unser Vertrauen ist nicht mehr groß und extrem gestört“, sagt Hildebrandt.

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