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Zurzeit befinden sich zahlreiche Schulabsolventen in der Anfangsphase ihres Studiums. Ein Wechsel, der einige Herausforderungen bereithält. Neben dem neuen Lernalltag inklusive unterschiedlicher Lehrveranstaltungen warten am Ende des Semesters die ersten Prüfungen. Diesen Weg zu meistern ist nicht immer einfach und kann (professionelle) Unterstützung erfordern.

Der Weg in den Studienalltag

Zu Beginn des Studiums sehen sich Studierende mit den unterschiedlichen Arten von Lehrveranstaltungen konfrontiert. Neben den klassischen Vorlesungen sind Seminare, Übungen und Tutorien Bestandteil des Lernalltags. Da jede Lehrveranstaltung ihre Besonderheit aufweist, hilft es, sich zunächst mit den jeweiligen Anforderungen vertraut zu machen. Während es beispielsweise bei einer Vorlesung darum geht, aufmerksam zuzuhören und Mitschriften zu erstellen, erfordern Seminare eine aktive Mitarbeit.

Neben den ausgeteilten Lehrmaterialien sind die selbst angefertigten Notizen elementar für das Lernen im Studium. Daher ist es wichtig, sich passende Techniken anzueignen, um diese effektiv zu nutzen. Hierbei geht es freilich nicht um ein wortgetreues Protokoll. Wichtige Schlüsselbegriffe und eigene Zusammenfassungen sind entscheidend. Denn dieses Vorgehen hilft dabei, die Kernaussagen des Gehörten zu erfassen und eigene Schlüsse zu ziehen. Derart aufbereitete Mitschriften gehören bei Prüfungen zu den besten Hilfsmitteln.

Natürlich spielen beim Studium nicht nur Schreiben und Lernen eine Rolle. Ebenso wichtig ist der Kontakt zu anderen Studierenden. Das gilt insbesondere für jene, die ihr Studium in einer neuen Stadt ohne bestehende soziale Kontakte antreten. Netzwerke aufzubauen, hilft dabei, ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln und bietet zudem die Gelegenheit, sich gegenseitig beim Lernen zu unterstützen. Neben den Kontaktmöglichkeiten während der Lehrveranstaltungen besteht auch die Möglichkeit, an weiteren von Universität oder Hochschule organisierten Veranstaltungen teilzunehmen. Social Media bietet auch eine nicht zu unterschätzende Komponente. Über Netzwerke wie Facebook werden beispielsweise Lerngruppen oder auch Stammtische für Studierende organisiert. Hierdurch besteht ebenso die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden wie Anschluss zu finden.

Hier noch einige weitere Tipps für den Studienalltag:

- Studium immer ernst nehmen und klare Ziele formulieren
- Planen und Strukturieren: gilt ebenso für Prüfungen wie generell für das Studium
- Zeitmanagement und ein eigenes System nutzen beziehungsweise erlernen
- individuelle produktive Rahmenbedingungen schaffen, beispielsweise durch den perfekten Lernort
- Selbstmotivation leben: positive Einstellung zum Studium und den damit verbundenen Möglichkeiten

Die richtige Vorbereitung auf Prüfungen

Ein wichtiger Schritt besteht darin, das richtige Lernumfeld zu schaffen. Anders als man meinen könnte, hat dies nicht in erster Linie etwas mit Aufräumen zu tun. Wo einige inmitten eines chaotischen Umfelds kaum einen klaren Gedanken fassen können, vollbringen andere wahre kreative Höhenflüge. Demnach entscheidet das individuelle Wohlbefinden über das perfekte Lernumfeld. Neben diesem helfen auch Visualisierungen, ein Lernplan und Erfolgskontrollen dabei, sich gezielt vorzubereiten. Ein Lernplan beinhaltet eine genaue Struktur des zu erfüllenden Tages- und Wochenpensums. Um bei der Stange zu bleiben, hilft es, die individuellen Leistungsphasen zu nutzen, bewusst Pausen zu nehmen und sich mit kleinen Belohnungen zu motivieren. Bewährt hat sich auch das Lernen in kleinen Gruppen. Hier entsteht eine positive Dynamik, die dabei hilft, Lernstoff besser zu verinnerlichen.

Ein wichtiger Schritt besteht darin, das richtige Lernumfeld zu schaffen. Anders als man meinen könnte, hat dies nicht in erster Linie etwas mit Aufräumen zu tun. Wo einige inmitten eines chaotischen Umfelds kaum einen klaren Gedanken fassen können, vollbringen andere wahre kreative Höhenflüge. Demnach entscheidet das individuelle Wohlbefinden über das perfekte Lernumfeld. Neben diesem helfen auch Visualisierungen, ein Lernplan und Erfolgskontrollen dabei, sich gezielt vorzubereiten. Ein Lernplan beinhaltet eine genaue Struktur des zu erfüllenden Tages- und Wochenpensums. Um bei der Stange zu bleiben, hilft es, die individuellen Leistungsphasen zu nutzen, bewusst Pausen zu nehmen und sich mit kleinen Belohnungen zu motivieren. Bewährt hat sich auch das Lernen in kleinen Gruppen. Hier entsteht eine positive Dynamik, die dabei hilft, Lernstoff besser zu verinnerlichen.

Auch, wenn es vielen schwerfällt: Eine langfristige Prüfungsvorbereitung ist der beste Weg, um mit Prüfungen umzugehen. Wer für das Lernen regelmäßig nur eine kurze Zeitspanne übrig lässt, erzeugt zu viel negativen Stress und läuft Gefahr, Prüfungsängste zu entwickeln. Eine kurzfristige Prüfungsvorbereitung sollte daher eher die Ausnahme bleiben.


Wenn das Studium zum Problemfall wird

Trotz Fleiß und Motivation kann ein Studium zur Belastungsprobe werden. Neben Verständnisschwierigkeiten in Bezug auf den Lernstoff entwickeln sich für einige auch die teils hohen Anforderungen ihres Studiums zum Problem. Damit es nicht im allerschlimmsten Fall zu einer Exmatrikulation kommt, ist passende Hilfe gefragt.

Bei Schwierigkeiten mit dem Studium oder Prüfungen sollten sich Studierende zunächst direkt an ihre Universität oder Fachhochschule wenden. Die Hochschule Esslingen beispielsweise bietet umfassende Beratungsprogramme inklusive Angebote für Lerncoaching und eigenem Mentoringprogramm. Auch wurde das Beratungsangebot an Universitäten und Fachhochschulen bereits auf den Onlinebereich ausgedehnt. Wer Hilfe sucht, kann diese also auch online und zum Teil sogar anonym finden. Alternativ kann auch der Austausch mit anderen Studierenden eine wertvolle Hilfestellung sein. In bestimmten Fällen empfiehlt sich auch eine psychologische Beratung, seitens Hochschule oder Universität, oder von externer Seite aus.

Besondere Schwierigkeiten können sich in Bezug auf Prüfungen ergeben. Doch ob Prüfungsangst, Lern- oder Verständnisschwierigkeiten - für alles gibt es die passenden Ansprechpartner. Das gilt auch, falls bei Prüfungen Fehler unterlaufen, die eine ungerechtfertigte Benotung von Studierenden zur Folge haben. Bei Problemen wie einer notwendigen Prüfungsanfechtung helfen Rechtsberatungen und darauf spezialisierte Rechtsanwälte weiter.

Individuellen Erfolg herbeiführen

Das Studium ist eine aufregende und anspruchsvolle Zeit, die viel Neues bereithält. Selbstorganisation und klare Zielsetzungen helfen dabei, im Studium zu bestehen. Gleiches gilt für das Netzwerken, welches eine wertvolle Unterstützung für das Studium und die persönliche Entwicklung darstellt. Bei Problemen ist es wichtig, gezielt nach individueller Hilfe zu suchen. Dabei gilt es, sich stets bewusst zu machen, dass es für alle Schwierigkeiten die passenden Ansprechpartner gibt.

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