Foto: Roland Weihrauch/dpa - Roland Weihrauch/dpa

Eigentlich wollte ein Schüler in einer Schule in der Parksiedlung nur einen eingedellten Tischtennisball ausbeulen. Am Ende wurde ein größerer Feuerwehreinsatz daraus.

Ostfildern (pol)Ein kleiner Tischtennisball hat am Mittwochvormittag zum Einsatz der Rettungskräfte und der Räumung einer Schule in der Lindenstraße in der Parksiedlung geführt. Ein elfjähriger Junge wollte nach Angaben der Polizei kurz vor 10.30 Uhr einen eingedellten Tischtennisball wieder ausbeulen. Hierzu legte er ihn in einen mit Wasser gefüllten Kochtopf, stellte diesen auf eine in einem Wandschrank im Klassenzimmer integrierte Herdplatte und schaltete sie ein. Als die Glocke zur großen Pause läutete, vergaßen die Schüler und die Lehrerin den Ball in dem heißen Wasser und gingen ins Freie. Durch den aufsteigenden Dunst wurde kurz darauf der Brandmeldealarm bei der Feuerwehr ausgelöst. Diese rückte daraufhin mit drei Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften an die betroffene Schule aus. Glücklicherweise war kein Schaden entstanden.

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