Wasser von oben statt aus dem Rohr. Beim Feuerwehrfest in Hohengehren waren die Einsatzkräfte der Wehr wegen des Regens auch mit Wasser beschäftigt. Foto: Krytzner - Krytzner

Eine für den Sonntag geplante Übung viel leider ins Wasser, der Rest des Festes lief allerdings erfolgreich und bis spät in die Nacht.

BaltmannsweilerWasser ist normalerweise das helfende Element der Feuerwehr. Doch nicht immer können die Kameraden der Wehr das Wasser gebrauchen, vor allem, wenn es von oben kommt. Beim Feuerwehrfest in Hohengehren haben die dunkeln Wolken und der Regen den Wehrleuten auf jeden Fall einen gehörigen Strich durch die Rechnung bei der Programmplanung gemacht.

Am Sonntag nämlich wollten die ehrenamtlichen Wehrkräfte eine Schauübung zeigen und den Festbesuchern Einblick in die Personenrettung bei einem Verkehrsunfall gewähren. Dabei sollte eine Person, die unter einem Fahrzeug eingeklemmt ist, durch die Feuerwehr gerettet werden. Doch daraus wurde wegen des strömenden Regens nichts. Aber nichtsdestotrotz feierten Feuerwehr und Bevölkerung ein lebhaftes Fest. Für große und kleine Kinder war die Fahrt mit dem neuen Löschfahrzeug HLF10 ein Hit. Im Festzelt saß man am Sonntag gemütlich zusammen.

Am Abend vorher gab es zünftige Musik mit der Alpengang. Diese bescherte den Wehrkräften ein volles Haus bis tief in die Nacht, zum Teil bis in die frühen Morgenstunden. Andreas Hirschmann, Kommandant der Feuerwehr Baltmannsweiler freut sich: „Von unserer Partnerfeuerwehr aus Rohrdorf bei Isny im Allgäu kamen die Kameraden gleich mit einem Reisebus.“ Die Jugendfeuerwehr besserte ihre Kasse mit Crêpes auf. Es gab aber nicht nur Eierspeisen, sondern auch Rostbraten und das beliebte Feuerwehrgeschnetzelte. „Das ist ein Pilzrahmgeschnetzeltes mit viel Wein“, erklärte Hirschmann.

Mit der Stimmung waren die Feuerwehrkameraden an beiden Tagen zufrieden, doch sie bedauerten es, dass das trübe Wetter nicht alle Attraktionen zuließ, die sie ihren Zuschauern gerne demonstrieren wollten.

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