Rund 40 Tote und an die 120 Verletzte gab es bei der Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana. Von den Verletzten wurden 50 in Kliniken im Ausland verlegt, die auf Verbrennungen spezialisiert sind. Foto: Antonio Calanni/AP/dpa

Im Stuttgarter Marienhospital wird eine schwer verletzte Person aus Crans-Montana versorgt. Der Spezialist Matthias Rapp erklärt, was die medizinische Hilfe erschwert.

Nach dem verheerenden Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana hat Deutschland mehrere Schwerverletzte aufgenommen: Das Marienhospital in Stuttgart gehörte zu den ersten Spezialkliniken, in die am Neujahrstag Menschen zur medizinischen Versorgung überführt worden sind. Der Leiter des dort ansässigen Zentrums für Schwerbrandverletzte, Matthias Rapp, hat sich auf die Behandlung solcher Fälle spezialisiert. Er sagt: „Kommt es bei der Haut zu schweren Verbrennungen, haben die Betroffenen gleich mehrere medizinische Probleme.“ Nähere Angaben über die verletzte Person wie Alter, Geschlecht, Nationalität und Schweregrad der Verbrennung will das Marienhospital aus Patientenschutzgründen nicht machen.

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