Viele Hobbys lassen sich entspannt im Internet ausüben. Foto: Adobe Stock/fizkes

Das Internet bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit. Die Aktivitäten haben sich über die Jahre diversifiziert und liefern heutzutage vielfältige Optionen, tolle Hobbys zu finden. Dabei gibt es sowohl interaktive Varianten für mehrere Personen, als auch Aktivitäten für Einzelgänger. Welche sind besonders beliebt? Und inwieweit hat das Internet die alltägliche Freizeitgestaltung der Menschen verändert?

Live Aktivitäten im Internet

Das Internet hat über die letzten zwei Jahrzehnte eine hohe Relevanz für große Teile der Gesellschaft gewonnen. Auch das mobile Surfen via Smartphone erfreut sich großer Beliebtheit. In Baden-Württemberg wurde es 2018 von der Mehrzahl der Menschen genutzt. Vor allem die interaktiven Elemente werden zur Umsetzung ganz verschiedener Interessen umfassend verwendet. Daher ist es wenig verwunderlich, dass viele Freizeitaktivitäten im Onlinebereich in Echtzeit stattfinden. Die wichtigsten Liveformate im Netz sind:

  • Live-Gaming
  • Live-Gambling
  • Live-Streams
  • Chats und Live-Caming

Live-Gaming

Live-Gaming ist vor allem für Menschen interessant, die ein großes Interesse an Videospielen haben. Für diese Gruppe gibt es eine ganze Reihe von Games, die online in Echtzeit gespielt werden können.

Diese Spiele tragen den Namen „Massively Multiplayer Online Game“. Die einzelnen Begriffe der Bezeichnung zeigen bereits die wichtigsten Faktoren auf. Das Spiel findet online mit vielen Teilnehmern statt, die gleichzeitig agieren können und mit- oder gegeneinander antreten. Die Gamer können bei solchen Spielen auf verschiedenen Wegen live miteinander kommunizieren.

Eine bekannte Untergruppe dieser Art des Computerspiels ist das „Massively Multiplayer Online Role-Playing-Game“. Diese Spiele finden in einer virtuellen Welt statt, in der die Teilnehmer mit einem eigenen, individuell gestalteten Charakter antreten und sich online eine Art Parallelwelt zu ihrem Alltag aufbauen.

Die Charaktere der Spieler sind damit sogenannte Avatare. Ein bekanntes Beispiel für ein solches Online-Rollenspiel ist „World of Warcraft“, das auch weniger szenekundigen Menschen geläufig ist.

Die virtuellen Welten dieser Spiele sind phantasievoll aufgebaut. Allerdings enthalten sie mitunter reale Züge. In World of Warcraft gab es beispielsweise im Jahr 2005 eine virtuelle Epidemie.

Live-Gaming kann eine spannende Freizeitbeschäftigung sein und beim Abschalten vom Alltag helfen. Nutzer haben eine große Auswahl von Spielen, die es ihnen ermöglicht, das individuell passende Game und ein attraktives Hobby zu finden. 

Live-Gambling

Eine weitere Form aktiver Freizeitbeschäftigung im Netz ist das Gambling, also Glücksspiel. Prinzipiell funktioniert dies ähnlich wie das Live-Gaming. Verschiedene Spiele wie Roulette, Black Jack oder Poker stehen zur Verfügung und können von mehreren Teilnehmern gleichzeitig mit- beziehungsweise gegeneinander gespielt werden.

Für leidenschaftliche Zocker bieten Live-Gambling-Anbieter eine Reihe von Vorteilen. Der Grund: Das Live-Gambling hat in der Onlinewelt in den meisten Fällen ein besonderes Feature. Nicht nur die Spieler, die sich im virtuellen Casino aufhalten, sind echt, sondern auch der Croupier. So wird das Zocken ähnlich realistisch wie in einem echten Casino – nur mit weniger Fahrtaufwand. Zudem besteht eine ungleich größere Auswahl an unterschiedlichen Spieltischen und -varianten, an denen jeder live von zuhause aus teilnehmen kann.

Mittlerweile gibt es im Bereich des Online-Gamblings zudem spannende Entwicklungen gezielt für Smartphone-Nutzer. Verschiedene Apps ermöglichen es, unterwegs der Leidenschaft im Live-Modus nachzugehen.

Glücksspiel im Onlinebereich ist bisher nur im Bundesland Schleswig-Holstein erlaubt. Kürzlich wurde jedoch ein Gesetz auf den Weg gebracht, welches das Zocken im Internet ab 2021 bundesweit erlaubt. Dafür gelten ab diesem Zeitpunkt bestimmte Beschränkungen und Bedingungen, an die sich Nutzer und Betreiber halten müssen. Für Hobby-Spieler kann das Live-Gambling im Onlinebereich eine Alternative zum Gang in die Spielbank sein. Allerdings sollten dabei die geltenden Gesetze beachtet werden. 

Livestreams

Livestreams erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Nicht selten kann mit den Zuschauern parallel über einen Chat interagiert werden. Dabei bietet diese Option zwei Möglichkeiten und Perspektiven zur Freizeitbeschäftigung: 

  • Livestreams anschauen und interagieren
  • selbst streamen

Livestreams anschauen

Livestreams gibt es zu den verschiedensten Themen. Viele Youtuber streamen Content in Echtzeit vor der Kamera, entweder auf dem Kanal selbst, oder auf anderen Plattformen wie beispielsweise Twitch. Diese Formate haben meist einen informativen und unterhaltenden Faktor.

Große Medienportale streamen auf ihrer jeweiligen Internetpräsenz ebenfalls live. Von Nachrichtensendungen bis zu Sportevents wird dem Nutzer viel geboten. Dabei haben Livestreams gegenüber herkömmlichen Fernsehformaten einen großen Vorteil: Über ein Smartphone können sie, sofern Internetempfang vorhanden ist, von nahezu jedem Ort der Erde aus konsumiert werden.

Die User sind auf diese Weise flexibel und nicht an ein großes Gerät wie einen Fernseher gebunden. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Streaming, unabhängig davon, ob live oder nicht, im Jahr 2019 bei den 14-29-Jährigen erstmals beliebter als Radio und Fernsehen war.  

Der eigene Live-Stream

Neben dem passiven Konsumieren von Videos und dem Interagieren per Chat gibt es die Möglichkeit, selbst live zu streamen. Neben den bereits erwähnten Kanälen YouTube und Twitch bieten unter anderem Facebook, Instagram oder Periscope entsprechende Optionen.

Ein eigener Livestream kann dazu dienen, Meinungen zu bestimmten Themen zu präsentieren oder die Zuschauer an einem Hobby teilhaben zu lassen. Zudem können die Streamer in der Öffentlichkeit ein gewisses Image kreieren und sich einen Namen machen. Das Feedback der Nutzer kann das eigene Wissen über ein individuell interessantes Themengebiet erweitern und die Leidenschaft auf diese Weise potenziell vertiefen. 

Eine Vielzahl von Menschen hat Profile auf Social-Media-Kanälen. In Deutschland bewegt sich die Zahl die Facebook-Nutzer im zweistelligen Millionenbereich. Daher ist es für Anfänger mit Interesse am Streaming sinnvoll, zunächst eine dieser Optionen zu nutzen.

Für manche ist auch eine Plattform wie Twitch lohnenswert. Vor allem für Gamer kann dieses Portal interessant sein. Der Grund: Die Nutzer sind hauptsächlich dort, um Streams anzuschauen. Anders ausgedrückt ist die Zielgruppe für Hobby-Streamer präziser definiert.  

Chats und Live-Caming

Chats und Live-Caming stellen die modernsten Methoden zur sozialen Interaktion dar. Wo früher Briefe oder persönliche Treffen nötig waren, findet der Austausch heute bequem von zuhause aus auf einem direkten und schnellen Weg statt. Verbreitete Portale für Chats und Live-Caming sind: 

  • Facebook
  • Instagram
  • WhatsApp
  • Skype

Viele soziale Medien bieten die Möglichkeiten zu Chatten und Anwendungen für das Smartphone wie beispielsweise WhatsApp können ebenfalls genutzt werden. Letztere war 2019 in Deutschland die verbreitetste Variante. Zudem gibt es für bestimmte Interessen eigene Plattformen, die ebenfalls einen Austausch per Chat anbieten. Auf diesem Weg lassen sich über das jeweilige Hobby neue Kontakte knüpfen.

Über eine Webcam wiederum kann ein direkter Austausch per Video stattfinden. Die Nutzer können sich bequem von zuhause oder in der mobilen Version von diversen Orten aus sehen und unterhalten. Einer der beliebtesten Anbieter hierfür ist skype. Für Videotelefonie via Smartphone ist Facetime verbreitet, auch WhatsApp bietet eine solche Funktion.

Nicht Live – aber trotzdem beliebt

Alternativ zu den Echtzeitformaten gibt es eine Reihe weiterer Beschäftigungen im Internet, die sich großer Beliebtheit erfreuen und für viele Menschen ein Hobby darstellen. Dazu gehören vor allem:

  • Bloggen
  • Vloggen
  • Social-Media-Profile zur Selbstpräsentation
  • Nutzung von Newsportalen
  • Shopping

Bloggen

Ein Blog bietet die Möglichkeit, Erfahrungen, Interessen oder Meinungen schriftlich darzulegen und online zu stellen. Ein Blogger ist eine Art (Amateur-)Reporter, der eigene Texte verfasst und diese dann mit seinen Lesern teilt. Seiten wie wordpress.com oder tumblr.com bieten die technische Grundlage zur Veröffentlichung der Beiträge.

Blogs gibt es zu verschiedenen Bereichen: Urlaube, Gastronomieerfahrungen sowie gesellschaftliche und politische Themen sind nur einige Beispiele. Die Blogs lassen sich nach diversen Typen kategorisieren.

Service-Blogs, Knowledge-Blogs, Kampagnen-Blogs und Themen-Blogs sind bekannte Varianten. Neben den Möglichkeiten zum Hobby-Bloggen nutzen Geschäftsleute und Unternehmen diese Kommunikationsform, allerdings vorwiegend zur Gewinnmaximierung.

Für die Region gibt es verschiedene Blogs. Das Portal „fürs-ländle.de“ veröffentlicht Erfahrungsberichte, vorwiegend zum Thema Freizeit für die Städte Stuttgart, Ludwigsburg, Heilbronn und Esslingen. Die Stadtwerke Esslingen betreiben einen Blog, auf dem News geteilt werden.

Egal für welches Themengebiet: Blogs sind eine tolle Möglichkeit für Privatpersonen, ihre Erfahrungen und Ansichten zu präsentieren und Aufmerksamkeit zu generieren. Das Schreiben kann großen Spaß bereiten und das Interesse durch eine intensive Beschäftigung weiter vertiefen. Die Inhalte müssen nicht immer ausschließlich ein einzelnes Themengebiet behandeln, auf einigen Seiten finden sich Beiträge zu unterschiedlichen Bereichen. Der Kreativität und Individualität des Autors sind kaum Grenzen gesetzt.

Vloggen und eigene Videos

Vloggen ist dem Bloggen ähnlich, mit dem Unterschied, dass die Inhalte hierbei in Videoform präsentiert werden. Vlogs werden von den Erstellern in regelmäßigen Abständen online gestellt, sie ähneln einem Tagebuch. Das Format bietet vor allem den Vorteil, dass die Aussagen besonders anschaulich präsentiert werden können.

Per Video fällt es leichter, den Zuschauer auf emotionaler Basis sowie beim Transportieren von Fakten zu erreichen und Interesse zu wecken. Zudem ist der Konsum von Videos gerade bei jungen Menschen beliebt. YouTube zählt zu den populärsten Plattformen in diesem Bereich.

Vlogs gibt es zu den unterschiedlichsten Themen. Dazu gehören unter anderem:

  • Reisen
  • Kochen
  • Mode
  • Politisches
  • Sport
  • Reviews verschiedener Produkte
  • Reviews zu anderen Videoformaten

Je nach Interesse können sich Vlogger eines oder mehrere Lieblingsthemen auswählen und diese in ihren Videos behandeln. In einigen Fällen finden Menschen Fragestellungen, die in den Formaten anderer Vlogger noch nicht behandelt wurden und bieten ihren Zuschauern dadurch einen besonderen Mehrwert.

Nicht jedes für das Internet erstellte Video ist ein Vlog. Videos, die keiner Struktur zugeordnet sind und in ihren Themen variieren, können ebenfalls ins Netz gestellt werden. Zur Erstellung von Vlogs oder Videos für das Internet benötigt der Nutzer grundsätzlich nur eine Kamera. Und selbst diese Grundausstattung ist nicht zwingend notwendig. Moderne Smartphones haben gute und zeitgemäße Möglichkeiten zur Videoaufzeichnung.

Social-Media-Profile zur Selbstpräsentation

Neben der Chatfunktion sowie den Livestream-Optionen bieten Social-Media-Portale wie Facebook, Instagram oder TikTok Möglichkeiten zur Selbstpräsentation. Dies lässt sich mithilfe der fortwährenden Gestaltung des Profils umsetzen.

Fotos spielen eine große Rolle. Vor allem auf Instagram sind sie der Hauptbestandteil der Profile. Auf dem Portal wird quasi über Bilder kommuniziert. Bei Facebook sind Fotos ebenfalls relevant, allerdings spielen hier die dazugehörigen Texte eine größere Rolle. Das Portal Twitter wiederum ist besonders textfixiert. Durch die Limitierung der Zeichenanzahl jedes Posts sind die User gezwungen, ihre Botschaften auf das Nötigste zu reduzieren.

Diese Beschränkung wurde allerdings bereits 2017 aufgeweicht. Seitdem stehen den Nutzern statt 140 nun 280 Zeichen zur Verfügung. Die Änderung wurde bei Teilen der Nutzerschaft eher negativ aufgenommen, wohingegen der Dienst die Vorteile betonte. Das Alleinstellungsmerkmal eines spürbaren Zeichenlimits beim Posten ist mit der Änderung teilweise verloren gegangen. 

Jedes Portal bietet also Optionen zur Selbstpräsentation und der Gestaltung eines Online-Images. Die User haben die Möglichkeit, jene Plattform zu wählen, die ihrer Art der Kommunikation (Texte, Bilder oder beides) am meisten entspricht. Die einfache Bedienung macht es allen Altersgruppen möglich, mit einem Profil an den Netzwerken teilzunehmen.

Potenzielle Gefahren des Hobbys Social Media

Andererseits sollten in den sozialen Netzwerken nicht zu viele Angaben preisgegeben werden. Dies liegt zum einen an generellen Fragen des Datenschutzes. Zudem macht die öffentliche Präsentation des eigenen Lebens je nach Umfang und Tiefe angreifbar und birgt die Gefahr sprichwörtlicher Fettnäpfchen. Auf diesen Grund sollte jeder Post vor der Veröffentlichung überdacht werden.

Weiterhin kann die Nutzung der Portale in einigen Fällen Stress und schlechte Stimmung auslösen. Ausgelöst wird dies häufig vom ständigen Vergleich mit anderen Usern und einem gewissen Konkurrenzdruck. Viele Profile bieten ein unrealistisch perfektes Bild des Alltags des Nutzers, sodass andere Teilnehmer ihre eigene reale Welt als nicht mehr attraktiv wahrnehmen können.

Daher sollten die User darauf achten, das Posten auf Social-Media-Kanälen als Hobby zu betrachten, anderen Profile differenziert einzuordnen und falls Stress entsteht eine Pause einzulegen. Schließlich sollten Freizeitbeschäftigungen einen Ausgleich bieten und keine zusätzliche Anspannung verursachen.

News im Internet

Was früher das regelmäßige Zeitunglesen beim Frühstück war, wird heute von vielen Menschen im Internet erledigt. Newsportale zu nahezu allen Themengebieten werden ständig aktualisiert und bieten auf diese Weise in besonderem Umfang einen Überblick über die augenblickliche Nachrichtenlage in der Welt.

Die meisten Zeitungen verfügen mittlerweile über ein Onlineangebot. Dieses ist teilweise kostenfrei zu lesen, andere Webseiten haben neben den frei zugänglichen Artikeln Premiumbeiträge, für deren Freischaltung die Zahlung eines monatlichen Beitrags erforderlich ist. 

Viele Newsseiten im Onlinebereich sind seriös und gut recherchiert. Gerade die Internetangebote der als vertrauenswürdig bekannten Zeitungen fallen in diese Kategorie. Andererseits gibt es unseriöse Angebote. 

Diese verbreiten schlecht recherchierte oder erfundene Meldungen, sogenannte Fake News. In der Flut der Nachrichten im Internet müssen die Nutzer daher differenzieren, welche News als seriös einzuordnen sind und welche nicht. 

Für das Erkennen von Fake News gibt es Kriterien. Dazu gehört unter anderem die Überprüfung der Seriosität der Quelle. Hier lohnt sich unter anderem ein Blick ins Impressum der Seite. Zudem sollte jede Nachricht kritisch hinterfragt und als realistisch oder unrealistisch eingeordnet werden. Die verwendeten Bilder können ebenfalls Aufschluss geben.

Werden diese Kriterien beachtet, können Freunde der umfangreichen Information im Onlinebereich mit viel Spaß ihrer Leidenschaft nachgehen. Alleine die Vielzahl der Seiten und Beiträge bietet ein zuvor nie da gewesenes Spektrum an Möglichkeiten.

Nachrichtenseiten in der Onlinewelt haben also zum einen dazu geführt, dass die Leser die entsprechenden News selbst bewerten und einordnen müssen. Etwas weitergedacht könnte argumentiert werden, dass die Nutzer die Fähigkeit des differenzierten Hinterfragens trainieren können.

Zudem haben sie den täglichen Nachrichtenfluss erhöht und beschleunigt. Eine Meldung, die vor der Ära des Internets erst in der nächsten Nachrichtensendung oder einer Zeitung am darauffolgenden Tag verbreitet wurde, ist heute binnen kurzer Zeit auf der ganzen Welt abrufbar. Ebenso schnell können die Nutzer auf vielen Nachrichtenseiten Kommentare verfassen – eine Art Leserbrief per virtueller Expresszustellung.

Allerdings stellt die Beschleunigung der Nachrichtenwelt Journalisten vor Herausforderungen. Dies liegt darin begründet, dass bei dem hohen Tempo und der daraus resultierenden Eile in der Fertigung der News die Genauigkeit der Recherche leiden kann

Online Shopping

Shopping ist in der realen Welt für viele Menschen eine spannende Beschäftigung. Ob Kleidung oder alltägliche Gebrauchsgegenstände: Neue Errungenschaften können Freude bereiten sowie das Leben erleichtern und angenehmer gestalten.

Es gibt nahezu keine Produktsparte, die in der heutigen Zeit nicht online erhältlich ist. Die Vorteile sind offensichtlich: Waren können bequem und unkompliziert von zuhause aus (über ein Smartphone an nahezu jedem Ort) eingekauft und bezahlt werden. Der übliche Weg in ein herkömmliches Geschäft entfällt.

Für bestimmte Sparten gibt es Shops, die sich explizit auf Produkte aus diesem Fachgebiet spezialisiert haben. Andere Anbieter sind wie ein Onlinekaufhaus aufgebaut und bieten Waren aus verschiedenen Bereichen. Ein Beispiel hierfür ist Amazon. Das Unternehmen glänzt durch besonders hohe Absatzzahlen, was vor allem an seinem weltweit hohen Bekanntheitsgrad liegen mag.

Dienstleistungen werden ebenfalls, sofern realisierbar, im Internet angeboten. Von medizinischer oder juristischer Beratung bis zur Erstellung der Steuererklärung gibt es in der Onlinewelt vielseitige Unterstützung zu diversen Alltagsfragen. Ebenso können Urlaube virtuell gebucht werden.

Online Shopping bietet zudem eine Reihe von Vorteilen für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen wenig flexibel und mobil sind. Für sie ist das Einkaufen im Internet nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern aufgrund notwendiger lebenserleichternder Aspekte attraktiv.

Es ist wenig verwunderlich, dass der Umsatz des Onlinehandels in den letzten zwei Jahrzehnten rasant gestiegen ist. Im Jahr 2019 wurde durch den Verkauf von Waren durch Internethändler eine Summe von 59,2 Milliarden Euro erzielt.

Die Schattenseiten des Onlinehandels liegen vor allem in der Problematik möglichen Betrugs. Aufgrund des Eingangs vieler Waren erst nach der Bezahlung gibt es Stolperfallen. Allerdings können Vorsicht, Aufmerksamkeit und weitere Strategien dabei helfen, das Risiko zu minimieren und sorgenfrei und mit viel Spaß online einzukaufen. 

Fazit

Freizeitbeschäftigungen im Internet spielen für die meisten Menschen heutzutage eine große Rolle. Neben der Intensivierung bereits im Alltag vorhandener Hobbys lassen sich neue Interessen finden. Ähnlich wie im realen Leben sollten bei der Ausübung von Freizeitbeschäftigungen im Internet gewisse Regeln und Kriterien beachtet werden. So können negative Erfahrung sowie monetäre oder emotionale Probleme vermieden werden. 
 

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