Karl-Friedrich Ziegahn liebt Geschwindigkeit. Foto: Sabina Paries / photocouture

Was treibt Menschen an, sich in Achterbahnen zu stürzen oder mit 250 km/h über die Rennpiste zu rasen? Ein Physiker und Motorsportler erklärt die Faszination Geschwindigkeit.

Absolute Geschwindigkeit ist nichts. Man kann beim Abendessen sitzen und in 10 000 Metern Höhe mit 1000 km/h über den Atlantik düsen, ohne etwas von der Geschwindigkeit zu spüren. Aber wenn der Italiener Dario Costa in einem Propellerflugzeug einen Meter überm Boden mit Tempo 245 durch zwei hintereinander liegende Autotunnel rast, hat das Rasanz. Darum geht’s. Um den Kick und ums Coolbleiben. Um Selbstbeherrschung und ums Beherrschen der Maschine. Das ist Sport. Das ist, wenn’s gut ausgeht, hohe Kunst. „Der Wahnsinn!“, rufen wir. „Weltrekord!“, jubelt die Presse.

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