Auf EY könnten im KapMuG-Verfahren Strafzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe zukommen. Foto: imago/Schöning

Jahrelang hatte der Wirtschaftsprüfer der Skandalfirma Wirecard wertlose Testate ausgestellt. Stellvertretend will nun ein Ex-Aktionär EY dafür zur Verantwortung ziehen. Das Verfahren kann aber dauern – und die Zeit läuft für das Unternehmen.

Es soll das größte Zivilverfahren in der Rechtsgeschichte Deutschlands werden. Am Freitag startet in München eine wegweisende Anlegerklage zur juristischen Aufarbeitung des Wirecard-Skandals. Mit Bankkaufmann Kurt Ebert zieht dabei ein früherer Aktionär stellvertretend für Zehntausende Mitgeschädigte vor das Bayerische Oberste Landesgericht.

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