Ramon Gehrmann im Austausch mit Freibergs Trainer Marcus Wenninger (li.). Nach weiterer Rücksprache mit dem Schiedsrichter ordnete der Kickers-Trainer das Eigentor an. Foto: Baumann

Ramon Gehrmann hat aus Fairplay-Gründen ein Eigentor angeordnet. Das ist eine große Geste des Trainers der Stuttgarter Kickers und ein positives Zeichen im so harten und durchkalkulierten Fußball-Geschäft – vor allem für den Nachwuchs, meint unser Sportredakteur Jürgen Frey.

Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers haben es geschafft, bundesweit in die Schlagzeilen zu kommen. Nicht, weil der in die fünfte Liga abgestürzte Traditionsclub um den Aufstieg in die Regionalliga spielt oder wie so gut wie alle Clubs in diesen Zeiten ums finanzielle Überleben kämpft. Nein, mit einer Geste ihres Trainers, wie man sie von kleinauf beim Kicken auf dem Bolzplatz lernt, aber dann doch vielleicht auf seinem weiteren Weg wieder vergisst.

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