Jana Burczyk Foto: (z)

In der Serie „Sportler in der Warteschleife“ berichten wir während der Zeit des Shutdowns im Sport über Athleten verschiedener Disziplinen und ihren Umgang mit der Coronavirus-Krise. Diesmal: Hockeyspielerin Jana Burczyk vom VfB Stuttgart.

Stuttgart - Hockeyspielerinnen und -spieler dürfen keine Weicheier sein – blaue Flecken gehören zum sportlichen Alltag. „Der Körper freut sich, aktuell ohne Blessuren auszukommen“, sagt Jana Burczyk. Doch zugegeben, rein seelisch gesehen, würde sie sich über „blau-grüne Hautverfärbungen“ durchaus freuen. „Dann könnte ich nämlich meine bis zu 25 Mitspielerinnen sehen, wir würden Hockey spielen und Spaß haben“, sagt die Torhüterin des Oberligisten VfB Stuttgart. Das fehle ihr derzeit schon gewaltig. Immerhin, donnerstags trifft sich auch weiterhin die Mannschaft – virtuell via der beliebten App Zoom. „Dann erzählen wir von unserem Alltag, tauschen Neuigkeiten und Veränderungen aus.“ Die 25-Jährige lacht: „Ehrlich gesagt, die Gespräche wiederholen sich, aber dennoch tut es gut, mit den Mädels in Kontakt zu sein.“ Sportlich werde es in dem wöchentlichen Chat aber auch – die Trainer Thomas Wehrle und Stefan Cinello geben einen taktischen Input. Neuland für Burczyk und ihre Mitstreiterinnen, dies nur in der Theorie zu erleben. „Ansonsten versuchen wir, die Anweisungen auf dem Platz umzusetzen.“ Bislang mit mäßigem Erfolg – die VfB-Frauen stehen in der Saison 2019/2020 – die Ende Oktober in die Winterpause ging und eigentlich am 26. April weitergeführt werden sollte – auf Platz sechs von acht Mannschaften. „Eigentlich wollten wir jetzt durchstarten und das Feld von hinten aufrollen. Das Coronavirus hat uns ausgebremst“, schmunzelt Burczyk.

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