Foto: Roberto Bulgrin - Roberto Bulgrin

Bei der EZ-Sommerredaktion sind wir am Montag von 16.30 Uhr bis 18 Uhr am Plochinger Fischbrunnenplatz und wollen die Meinung der Bürger zum Thema wissen.

PlochingenDas bittere Ende des maroden und asbestbelasteten Plochinger Stadtbads im Dezember 2016 haben viele Bürgerinnen und Bürger ihrem Gemeinderat übel genommen. Dass Plochingen wieder ein Bad braucht, finden Klaus Hink, Harald Schmidt und Andreas Ortz. Die Initiatoren eines Bürgerbegehrens haben bereits rund 1200 Unterschriften dafür gesammelt, dass die „Stadt Plochingen im zeitlichen Zusammenhang mit der Sanierung des Gymnasiums“ wieder „ein öffentliches Hallenbad“ baut. Das hat Hink und Schmidt auch so viele Wählerstimmen beschert, dass sie mit zwei weiteren Mitstreiterinnen bei der Kommunalwahl ins Alte Rathaus eingezogen sind.

Dort dürfte sich derzeit schon eine Mehrheit für ein neues Bad finden. Ob es sich dabei um ein Sport- und Vereinsbad oder einen öffentlichen Betrieb handelt, wie es in Anbetracht der Millioneninvestitionen ins Untere Schulzentrum und der schwierigen Haushaltslage finanziert und wann es realistischerweise gebaut werden kann, steht allerdings noch in den Sternen. Am Ende werde es sich herausstellen, dass man sich Investition und Betrieb nicht leisten könne, fürchtet Bürgermeister Frank Buß. Zudem müsse man verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgehen.

Er rechnet: „Plochingen und seine Nachbarkommunen haben 55.000 Einwohner, zwei Hallen- und drei Freibäder. Damit kommen bei uns 11.000 Einwohner auf ein Bad. Das 92.000 Einwohner große Esslingen hat ein öffentliches Hallen- und zwei Freibäder. Dort kommen gut 30.000 Einwohner auf ein Bad.“

Hat der Bürgermeister recht? Oder worauf könnte man für ein neues Bad verzichten? Das will die EZ-Sommerredaktion am Montag, 12. August, von den Plochingern wissen – von 16.30 bis 18 Uhr am Fischbrunnenplatz.

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