Vom 30. Juli bis 2. August steigt der EZ-Fußballpokal in Reichenbach. Wie immer ist auch außerhalb der Spielfeldbegrenzung einiges los.
Unterstützung vom Futsal
Klar, dass alle beim EZ-Pokal kickenden Teams auch ihre Zugänge beim Turnier präsentieren und sich mit ihnen einspielen werden. In Sachen neue Trainer tat sich im Sommer insgesamt recht wenig. A-Ligist VfB Oberesslingen/Zell hat sich zumindest in Sachen Assistenzcoach verstärkt – und das recht prominent – und tat dies während des EZ-Pokals kund: „Wir haben uns im Trainerteam mit dem Ex-Futsalprofi Konstantinos Kostidis Unterstützung geholt“, erklärt Chefcoach Patrik Leovac und ergänzt: „Nach einer ernüchternden vergangenen Saison steht uns ein Umbruch im Team bevor. Ziel ist es, den VfBOEZ in die obere Tabellenregion der Kreisliga A zu führen.“ Das Team hatte zuletzt trotz zuvor geäußerter größerer Ambitionen den Klassenverbleib erst in der Relegation und trotz einer Niederlage gesichert. Kostidis spielte in der Jugend bei Oberesslingen/Zell, war zuletzt in der Futsal-Bundesliga für den Stuttgarter FC unterwegs – und soll nun nach der Rückkehr seine Erfahrungen und neue Ideen einbringen.
(Alp-)Traumstart
Mit einem 5:1-Erfolg gegen den SC Altbach hat Bezirksligist TSV RSK Esslingen eigentlich einen Traumstart ins EZ-Pokal-Turnier hingelegt. Eigentlich: Denn kurz vor Schluss der Partie erwischte es Ertugrul Kasim. Der Mittelfeldmann zog sich in einem Zweikampf eine schwere Knieverletzung zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Am Donnerstag stand die Diagnose fest: Kreuz- und Außenbandriss. Der TSV Köngen wiederum hatte, neben einer 1:4-Niederlage in seiner Auftaktpartie gegen den TSV Berkheim, ebenfalls einen verletzten Spieler zu beklagen – und wieder war Reichenbachs ehemaliger Freundeskreisvorsitzender Lothar Mahling als Ersthelfer gefordert. Julian Bilalovic knallte mit dem Kopf gegen die Spielfeldumrandung und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ebenfalls von einem Krankenwagen abgeholt. Die Genesungswünsche aller beim EZ-Pokal beteiligten gelten den beiden Kickern.
Reuiger Rotsünder
Mit den Worten „Ich bin der Übeltäter“ meldete sich nach der Begegnung zwischen dem VfB Reichenbach und dem TSVW Esslingen der VfBR-Kicker Luca Sonn bei der Spielaufsicht. Sonn hatte kurz vor dem Abpfiff, die Gastgeber führten zu diesem Zeitpunkt mit 1:0, einen Gegner per Notbremse kurz vor dem Strafraum gestoppt und von Schiedsrichter Felix Prigan die rote Karte gezeigt bekommen. „Ich habe Ball und Gegner getroffen, von daher kann man das so pfeifen“, war der Sünder reumütig. Dass der EZ-Pokal für ihn damit beendet ist, ärgerte Sonn, dem je nach Einschätzung der Spruchbehörde eine weitergehende Sperre drohen könnte, dagegen sehr. „Ich hätte gerne noch zwei Tage gekicket, da ich am Samstag ohnehin nicht dabei sein kann, weil ich in den Urlaub fahre“, erklärte er. Ins Stadion kommen werde er aber dennoch. „Es gibt für mich sicher was zu tun.“