Endlich Zeit, um einen Hühnerstall zu bauen. Foto: oh

Welche Projekte haben die EZ-Leser und -Leserinnen sich in der Corona-Zwangspause vorgenommen? Wohnung tapezieren oder Garten umgestalten oder Hühnerstall bauen? Die EZ will darüber berichten.

Kreis Esslingen - So viel Zeit zuhause verbringen, weil die Firma die Produktion eingestellt hat oder der Laden nicht aufgemacht werden darf – das hat es noch nie gegeben. Viele Menschen haben die Gelegenheit genutzt, um Projekte zu beginnen, die sie schon lange im Kopf hatten und für die sie nie die Zeit gefunden haben. Die Eßlinger Zeitung möchte gerne erfahren, was ihre Leser und Leserinnen in der Corona-Zwangspause alles angepackt haben.

Manche Leute haben große Frühjahrsputz- und Aufräumaktionen gestartet. Das konnte man anfangs an den langen Schlangen vor den den Recyclingstationen ablesen. Und vor den Altkleider-Containern türmen sich Berge von Säcken, sodass das Rote Kreuz mancherorts schon bittet, die alten Klamotten vorerst nicht mehr anzuliefern. Wer kein Home-Office machen kann, der besinnt sich in dieser Zeit aufs Heimwerken. Irgendwo muss die überschüssige Energie und Zeit hin, sei es für die Tapezieraktion im Wohnzimmer oder das Werkeln im Garten. Zum Glück haben die Baumärkte offen und der Nachschub an Material ist gewährleistet.

Selbst der Pfarrer in der Nachbarschaft hat jetzt zu Hammer und Säge gegriffen und baut sich eine Gerätehütte. Der junge Online-Volontär der EZ hat mit seinen beiden Mitbewohnern einen Hühnerstall gebaut. „Wir wollten uns schon lange Hühner zulegen. Deshalb haben wir uns gedacht: Wenn nicht jetzt, wann dann?“, erzählt Dominic Berner.

Der Autor dieser Zeilen – sein Osterbesuch bei der Tochter in Schweden ist ausgefallen – hat drei Tage lang den Hauseingang neu gepflastert.

Schreiben Sie uns, woran Sie derzeit arbeiten oder was Sie bereits fertiggestellt haben. Wie lange haben Sie das Projekt vor sich hergeschoben? Kam Ihnen eine ganz neue Idee in den Sinn? Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis und und stolz auf Ihre Leistung?

Über ein Foto von ihrem Werk würden wir uns auch freuen. Die Redaktion wird aus den Zuschriften eine Seite gestalten. Eventuell rufen wir Sie auch an, um Näheres über das Projekt und seine Entstehungsgeschichte zu erfahren.

Text und Foto senden Sie bitte an die E-Mail-Adresse kreis@ez-online.de