Im US-Bundesstaat Texas mussten tausende Meeresschildkröten vor einer Kältewelle gerettet werden. Foto: imago images/Franck Palaticky

Teile der USA wurden in den vergangenen Tagen von einer rekordverdächtigen Kältewelle überrollt. In Texas sind tausende Meeresschildkröten durch Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt auf menschliche Hilfe angewiesen.

South Padre Island - Im US-amerikanischen Bundesstaat Texas haben Freiwillige zahlreiche Meeresschildkröten vor der anrollenden Kältewelle gerettet. Rund 3500 der Tiere wurden laut New York Times vor den rekordverdächtig niedrigen Temperaturen gerettet und in Sicherheit gebracht. Meeresschildkröten können bei Kälte in einen Ohnmachtszustand verfallen, in dem ihre Körpertemperaturen so weit sinken, dass sie weder essen, schwimmen oder den Kopf über Wasser halten können.

„Eine Meeresschildkröte in diesem Zustand würde schon bei geringen Wassermengen ertrinken“, sagt Wendy Knight gegenüber der New York Times. Sie leitet die Hilfsorganisation „Sea Turtle Inc“, die in Texas aktuell dafür sorgt, dass die Schildkröten gut versorgt werden, bis sie wieder zurück ins Wasser gelassen werden.

Doch auch andere Tiere in Texas seien von dem Kälteeinbruch betroffen. Die San Antonio Express News berichtet darüber, wie verschiedene Affen und Lemuren, sowie tropische Vögel in einem Primaten in einem Tierschutzzentrum erfroren seien. In der Region kam es zu massiven Stromausfällen, die Tierpfleger hatten mit Decken, Generatoren und Heizlüftern versucht die Tiere vor der Kälte zu bewahren.

Millionen Haushalte in den USA haben aktuell keinen Strom. Vor allem der Süden und die Mitte des Landes waren von außergewöhnlicher Kälte sowie Schneestürmen betroffen.

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