Sasa Klajdzic blickt nach langer Ausfallzeit wieder nach vorne. Foto: IMAGO/Sportimage

Der Österreicher hat beim VfB eine starke sportliche Zeit erlebt. Doch auch privat waren die Jahre prägend – jetzt steht er vor einem Wechsel.

Sasa Kalajdzic arbeitet mal wieder an seinem Comeback – nach insgesamt drei Kreuzbandrissen. Dabei hat der Ex-Stürmer des VfB Stuttgart seinen Optimismus nicht verloren. Angeblich soll er vor einer Leihe nach Italien stehen – zum Erstliga-Aufsteiger US Cremonese. Und der Österreicher, der 2022 vom Fußball-Bundesligisten für 18 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers wechselte, will zu alter Stärke zurückfinden. Zuvor hat sich der 28-Jährige (Vertrag bis 2027) in einem Interview mit dem TV-Sender „Eurosport“ auch an seine Zeit in Stuttgart erinnert.

Aufgrund der guten Erfahrungen beim VfB ist der Club für Kalajdzic etwas Besonderes und antwortet auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr: „Ausschließen würde ich das nicht. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, irgendwann noch einmal für den VfB zu spielen. Aber man weiß im Fußball nie, was passiert. Das kann man nicht immer kontrollieren.“

Das betrifft im Fall des zwei Meter langen Mittelstürmers vor allem seine Ausfallhistorie. In der vergangenen Saison kam Kalajdzic bei Wolverhampton in der Premier League gar nicht zum Einsatz. In Stuttgart war das für den Publikumsliebling nach einer anfänglichen Verletzung anders: Er erzielte 22 Tore in 56 Bundesligaspielen und fühlte sich in der Stadt gut aufgehoben. „Ich kam wegen des Fußballs nach Stuttgart, aber am Ende wurde es viel mehr als das. Die Schwaben sind superliebe Menschen, auch das Essen war top. Ich war viel im Killesberg Park oder im Funfo’s, einem Restaurant in Bad Cannstatt, unterwegs. Wenn ich in Stuttgart bin, findet man mich noch immer häufig dort“, sagt Kalajdzic.

Auch persönlich passte es. „Außerdem war Stuttgart prägend, weil meine Frau und ich dort erstmals zusammengewohnt haben. Sie hat sich ebenfalls wohlgefühlt und dort Deutsch gelernt. Selbst wenn ich wollte, könnte ich über Stuttgart nichts Schlechtes sagen, ich habe an diese Stadt nur gute Erinnerungen – bis auf den Verkehr und die Blitzer“, meint Kalajdzic.