Proteste von Flüchtlingen auf der griechischen Insel Lesbos. Foto: dpa/Petros Giannakouris

Die Debatte um Moria führt ernüchternd vor Augen: Europa muss endlich eine umfassende Flüchtlingspolitik entwickeln. Die EU hat schon zu viel Zeit verloren, kommentiert unser Berliner Korrespondent Jan Dörner.

Berlin - Fünf Jahre nach den großen Flüchtlingsbewegungen von 2015 beweist die Diskussion um die Aufnahme der Menschen aus Moria ernüchternd, dass Europa von einer gemeinsamen Asylpolitik heute so weit entfernt ist wie damals. Es gibt noch immer keine europäischen Strukturen zur Erstversorgung an den EU-Außengrenzen, von einem solidarischen System zur Verteilung der Geflüchteten ganz zu schweigen. Stattdessen muss über die Aufnahme kleiner Kontingente besonders Schutzbedürftiger immer wieder mühsam verhandelt werden. Ein umfassender europäischer Ansatz ist nicht in Sicht.

Das Beste aus Esslingen.

Ganz nah dran, mit EZ+

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen EZ+ Artikel interessieren. Jetzt mit EZ+ weiterlesen und die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Eßlinger Zeitung erleben.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar
Jetzt 2 Wochen kostenlos testen
Im Anschluss 6,90€ / Monat

Als führende Tageszeitung in der Region, berichtet die Eßlinger Zeitung umfassend und kompetent über das Geschehen in der Welt und die bewegenden Geschichten vor Ihrer Haustür. Mit unserem EZ+ Abo haben Sie von überall, rund um die Uhr Zugriff auf alle exklusiven redaktionellen Inhalte auf www.esslinger-zeitung.de.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar